Was tun? (in unserer jetzigen Lage)

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Dein Pastor, deine Ältesten, viele deiner Geschwister, deine christlichen Freunde – sie alle haben nicht auf die Botschaft gewartet, die du auf diesen Seiten hier lesen kannst. Also stellt sich für dich die Frage: Was tun? – jedenfalls dann, wenn du sagst: das hier ist es, das beantwortet meine Frage, jetzt verstehe ich, worunter ich die ganze Zeit leide.

  • welche deiner christlichen Freunde sind auch erschöpft? Wer kann nicht mehr?
  • wie geht es dir jetzt, wenn du jede Woche eine Predigt hörst, die nicht kompatibel ist mit dem, was du jetzt über deine Freiheit in Christus weißt?
  • vielleicht möchtest du erst zum nachgottesdienstlichen Kaffeetrinken auftauchen – das ist legitim
  • wie kannst du Kontakt finden zu anderen Christen, denen es ähnlich geht wie dir?
  • wie stark sind die Mißstände in deiner Gemeinde? Ärgerst du dich darüber? Willst du ein wenig klugen Rabbatz machen, bevor eure Wege sich trennen?
  • willst du im Untergrund arbeiten und gezielt einzelne Leute beeinflußen?
  • Möchtest du deinen Hauskreis mit der wirklich guten Botschaft infiltrieren?
  • oder ist das Heimliche nicht so dein Metier? Willst du deine Leiterschaft mit ihren Irrtümern direkt konfrontieren?

Du wirst jedenfalls mit ziemlicher Sicherheit heftigen Gegenwind bekommen, wenn du bleibst und kämpfst. Alles andere wäre ein Wunder.

Was, wenn du ein Leiter bist? Ein Ältester?

  • so traurig es ist: nicht mal die Hälfte deiner Gemeinde wartet auf die wirklich gute Botschaft
  • viele Menschen in deiner Gemeinde wollen unter Gesetz sein und Leistung erbringen
  • sie wollen keine Freiheit, sie wollen die gesetzliche Zwangsjacke für ihr Inneres, weil sie genau wissen, was da alles schlummert
  • sie dulden eher deine mehr oder minder sanfte Dikatur als deine Herausforderung, wenn du ihnen Freiheit und echte Veränderung predigst
  • wenn du von deiner Gemeinde finanziert wirst, suche dir schnell einen alternativen Spenderkreis: über kurz oder lang werden die Leute deinen Weg finanziell bestrafen
  • und / oder such dir ergänzend eine normale Arbeit; ganz besonders dann, wenn du normales Arbeitsleben gar nicht kennst

Was kannst du tun, wenn du sagst: aber es geht doch nicht nur um mich persönlich! Viele Menschen sollen die wirklich gute Botschaft kennenlernen!

  • es gibt viele christliche Online-Foren: da kannst du deine Argumentationssicherheit austesten und erlebst in einem relativ geschützten Rahmen deine ersten Konfrontationen mit Gesetzis
  • manche gute christliche Bücher sind leider längst vergriffen; vielleicht möchtest du einen Verlag gründen, der sie neu herausbringt – und vor allem als Longseller!
  • du kannst einfach Beiträge dieser Seite kopieren und die Quelle angeben
  • vielleicht möchtest du Freizeiten für Gleichgesinnte organisieren
  • wenn du es schaffst, ein paar Boykotte zu unterlaufen, und wenn du ein wenig Geld übrig hast, könntest du auch Seminare mit explosiven Gastsprechern organisieren (wir geben da gerne Tipps)
  • vielleicht machst du dir Gedanken über gezielte Unterwanderungsstrategien von Gemeinden, um dort die herauszulösen, die schon lange auf die wirklich gute Botschaft warten

Dieser Artikel findet sich permanent auch unter https://konsequentegnade.wordpress.com/unser-neues-leben/was-tun-in-unserer-jetzigen-lage/

Kommentare am besten dort machen, weil sie dauerhafter wahrgenommen werden.

Eine Antwort »

  1. Hallo liebe Brüder und Schwestern,

    ja das ist mit vielen Fragen verbunden wie man sich nach einer solchen Erkenntnis verhält.

    Für mich persönlich ist zunächst das wichtigste ein Lebensstil aus und unter der Gnade selbst zu leben.
    Als nächsten Punkt halte ich es für notwendig für alle im pers. Umkreis und auch dadrüber hinaus zu Beten! Unsere Gebete finden ja Erhörung!
    Ich finde das man nicht vergessen sollte, dass ja auch der „Gesetzi“ überwiegend unwissend handelt. Und das es nur die „Gnade Gottes“ ist welche den Unterschied zwischen diesen beiden Lebensweisen ermöglicht.
    Also ist letztendlich Gott der einzige welcher einem Menschen die Augen öffnen kann. Es gibt also auch für den „Gnadenmenschen“ keinen Grund sich zu überheben, geschweige denn den Ruhm für sich zu suchen! Der Geist muß gerade auch jene wach halten. Denn wer meint das er stehe, der achte auf sich selbst das er nicht falle, gel.
    Die praktischen Auswirkungen eines neuen Lebensstils unter der Gnade ergeben sich doch aus der Verbindung mit Jesus Christus und dem Heiligen Geist.
    Ich bin davon überzeugt, dass wir, wenn wir in Christus ruhen unseren individuellen Weg erkennen werden, der uns aber nicht zu Exoten oder verbrähmte Einzelgänger werden läßt. Denn wer aus der Gnade lebt hat auch jede Menge an positiven Erwartungen hinsichtlich der göttlichen Verheißungen zu erwarten.
    Wer an mich glaubt, wie die Schrift sagt; aus dessen Leib weden Ströme lebendigen Wassers fließen! Joh. 7,38 Halleluja!! ( das muß ja ansteckend sein, gel)
    Menschen die aus der Gnade leben haben ja etwas anziehendes an sich. Und ich meine das auch der „Gesetzi“, wenn er die Liebe des Gnadenmenschen spürt und erkennt, dass ihn dieser nicht verurteilen will, sondern ihm eigentlich helfen möchte, eine gute Chance hat die Liebe Gottes zu erkennen. Wir dürfen uns halt nicht als Konkurrenten verstehen sondern als solche denen es indirekt durch die Erkenntnis auferlegt ist, gerade denen die noch unter dem Gesetz leben richtungsweisend zu sein. Das muß nicht bedeuten, dass man in der Gemeinde verbleibt.
    Ich glaube auch das es in der Regel besser ist sich zurückzuziehen um selbst ersteinmal festen Boden unter die Füße zu bekommen.
    Unser Gott ist allmächtig und in der Lage jedem die Augen zu öffnen. Man denke nur an seine eigene Bekehrung! Welch ein Wunder wenn ein Sünder, also ein Gegner Gottes sich aufmacht um Gott zu suchen! Diese Gabe haben wir ja auch alle geschenkt bekommen. Deshalb bin ich guter Zuversicht, dass Gott auch den „Gesetzis“ die Augen für sein Werk öffnen kann und will!

    Der Satan liebt es natürlich wenn wir uns untereinander zumindest indirekt bekriegen. Wenn wir aber für unsere Brüder/Schwestern Beten und Glauben das Jesus selbst sie zum Ziel führt, dann unterwandern wir einen der listigen Anschläge des Teufels.

    Euch allen Gottes Segen

    B. Borchert

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