Im wesentlichen gibt es unter Christen zwei Sichtweisen über unsere Veränderung (=Heiligung) NACH unserer Neugeburt:

  • wir lassen unseren natürlichen Teil umprägen vom Geist Gottes
  • wir bekämpfen das, was viele „das sündige Fleisch“ und / oder  „den grundsätzlich toten Alten Menschen“ nennen

Diese wiederum hängen damit zusammen, wie Christen den Zustand eines Menschen nach seiner Neugeburt, nach seiner Errettung sehen (wie wir das sehen, haben wir in einigen Artikeln auf dieser Seite klar gemacht).

Aus diesen beiden Sichtweisen folgen ganz unterschiedliche Heiligungsmethoden. Vorsichtig formuliert, sind die Methoden bei der Bekämpfungssichtweise deutlich brachialer und schmerzhafter:

  • ignoriere Bedürfnisse und Gefühle, wenn sie sündhaft sind
  • fliehe nicht vor Schmerz und Qual, weil sie Gottes Mittel zu deiner Veränderung sind
  • lass dich ruhig demütigen, Jesus erging es auch nicht besser
  • sei dem Wort immer gehorsam
  • kreuzige den alten Menschen täglich [Wie macht man das eigentlich genau?]
  • widerstehe dem Sündigen um jeden Preis
  • erforsche dich regelmäßig und bekenne jede Sünde
  • verleugne dein Ich und seine egoistischen Bestrebungen
  • mißtraue dem Glück, da es sich nicht mit der Heiligung verträgt
  • nach jeder Sünde solltest du Reue empfinden und Buße tun
  • befriedige nicht deine Bedürfnisse, sondern die der anderen

Wenn das deine Heiligungsmethoden sind, hast du einen starken Hinweis darauf, dass deine theologischen Grundlagen durchaus Einfluß auf dein tägliches Leben als Christ haben.

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