Wer auf der „Lizenz zum Sündigen“ besteht – der verteidigt das Konzept ECHTER bleibender Veränderung. Denn wer sein Sündigen umgehend abstellen will oder dagegen „ankämpft“, wird seine Probleme weiter verfestigen.

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Echte Verhaltensänderung ist ein Wunder … laut Gesetz aber Folge eigener Anstrengung und Selbstverbesserung.

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Die Beteuerung, man verurteile ja nicht, sondern stelle nur fest – hilft leider nichts, wenn sich beides zum Verwechseln ähnlich sieht

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So viele reden von der „bedingungslosen Gnade Gottes“ – um dann kurz danach mit lauter WENNs und ABERs zu kommen. Man nennt das Etikettenschwindel.

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Was würde Jesus tun? Er würde deine Sünden vergessen! Wie, keine Lust, DAS auch zu tun? Na dann … nimm dein Armband ab.

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„Was uns auch widerfährt – stellt kein Urteil über uns da“ … so ein Schriftsteller in etwa. Und wie klug! Und gerade dann angebracht, wenn das Urteil negativ ausfällt … bei manchen auch, wenn es äußerst positiv ausfällt.

Diese Sorge darum, dass die Anhänger der Gnade ja ausreichend gnädig sind mit den frommen Freunden des Gesetzes. Man schaue sich mal die Härte an, die Jesus den Pharisäern zuteil hat werden lassen.

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Die Gehorsamsdiktatur der Evangelikalen – „Gehorche Gott, egal wie du dich dabei fühlst!“ – wird noch getoppt von der charismatischen Diktatur: „Gehorche Gott – und fühle dabei gefälligst das Richtige!“

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Wieso brauchen christliche Webseiten Spenden? Um noch einen oder mehrere schlecht bezahlte Mitarbeiter zu entlohnen?

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Hier sagt dir niemand: „Bemühe dich, ein schlechter Christ zu sein!“ – sondern nur „Sei einfach der schlechte Christ, der du bist!“. DAS ist der erste Schritt, damit es besser werden kann.

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„Aus der Gnade gefallen“ – das passiert, wenn wir an das Gesetz glauben und es passiert nicht, wenn unser Verhalten fragwürdig ist.

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Die Glaubenswächter und Irrlehrenentlarver, die gerne davon reden, dass man auch wieder vom Glauben abfallen könne – beziehen diese Warnung leider nie auf sich selbst und ihr deutliches Abdriften in das Befolgen des Gesetzes.

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Mann und Frau werden ein Leib – nicht ein Geist! Deswegen ist auch die ganze Theorie über so eine Art „geistliche Scheidung“ kompletter Unsinn … eine Scheidung im Bereich der Emotionen macht dagegen schon Sinn.

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Christliche „Fröhlichkeit“ ist ideal für Leute, die sich schon längst jeden echten Humor abtrainiert haben 😉

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Gnade ist extrem! Was soll sie sonst sein?

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Manche Christen sind so fixiert auf das Vermeiden von Sünden, dass sie dafür fast alles tun – Sündigen inklusive.

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Immer neigt das organisierte Christentum dazu, die gerade aktuelle Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung mit höheren Weihen zu versehen. Früher mal Feudalismus oder Stalinismus, momentan noch den Kapitalismus.

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Zweifel und Sorge über das eigene Seelenheil als starke Motivation für ein heiliges Leben? Ja, ganz toll!!!

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Die Kritiker der „Lizenz zum Sündigen“ kritisieren die „Lizenz zum Halten des Gesetzes“ nicht  oder nicht genauso intensiv. Denn diese Lizenz (fürs Gesetz-Halten) ist die Lizenz zum Überfließen der Sünde im Leben des Gläubigen.

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Wiedergutmachung für kirchliche Mißbrauchsopfer – sehr gut. Aber dazu zählen auch Halbwüchsige, die für viele Jahre in Missionsorganisationen gelockt werden – oft noch ohne Ausbildung. Und dann plötzlich mit Anfang 30 beruflich mit leeren Händen dastehen. Wann kommen da die entsprechenden Fonds?

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„Ich bin ein Sünder“ – dieser Satz begünstigt die Beschäftigung mit sich selbst ungemein. Genauso wie der Satz „ich muss das Gesetz halten“.

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„Der Heilige Geist macht normal“ – so könnte man es auch kurz und knapp auf den Punkt bringen. Das Geschauspielerte, Verdrängte, Überfromme wäre dann erledigt – man mag, was man mag. Wünscht, was man wünscht. Tut, was man tut (und nicht was man sollte).

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Die Gesetzesbefürworter tun so, als käme Jesus aus dem Stamme Levi – dem Stamm, aus dem die Priester des Gesetzes kamen. Er kam aber aus dem Stamme Juda.

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Der Papst verbreitet falsche Lehre? Vielleicht – der Papst der örtlichen Freikirche im Gewerbegebiet aber auch.

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Menschen, die an Karma glauben, ist es sehr wichtig, dass wir ernten was wir säen (durch gute oder schlechte Taten), – und ohne zu säen gibt aus ihrer Sicht keine Ernte.  Dem kann ein Gesetzi natürlich schwer widersprechen.

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Das Gesetz erkennt man daran, dass es befiehlt und etwas von uns will, dass wir eigentlich nicht wollen – der Geist verändert uns so, dass wir irgendwann wollen und motiviert sind und etwas gerne tun. Weil sich so viele vor dem „irgendwann“ fürchten, wählen sie lieber die fast food-Lösung.

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Christen sollen authentisch sein? Na klar – aber auf keinen Fall auf Kosten ihres (gemeindlichen) Engagements („für Jesus“). Was bitte ist dann die Aufforderung zum Authentisch-Sein wert? Stimmt, es ist leeres Gerede, das gut klingt.

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Die Überzeugung, der Zombie des Alten Menschen sei noch in uns, führte zur Entwicklung raffinierter „geistlicher“ Tötungstechniken. Das Problem ist leider: sie sind alle überflüssig – und bereiten den Betroffenen viele völlig überflüssige Schmerzen.

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Nennenswerte Evangelisation findet wohl nur noch in diversen Jugendgruppen statt.  Jenseits dessen ist wohl „Evangelisation“ meist nur noch Umverteilung der bereits (seit Jugendzeiten) Gläubigen.

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Scientology bezeichnet ihre Ehemaligen übrigens gerne als „verbittert“. Ein Schelm, dem Ähnlichkeiten mit … einfallen!

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Das Gesetz ist wie ein Räuber, der dir alles stiehlt, was dir (durch Jesus) gehört – um es dir dann zurück zu verkaufen. … sie nennen es gerne auch „den Preis zahlen“ 😉

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In christlichen Partnerbörsen suchen Menschen aus „tollen Gemeinden“ nach Menschen, die ihre „tollen Gemeinden“ nicht hervorbringen. Das „Produkt“ ihrer Gemeinde wollen sie nämlich doch lieber nicht heiraten.

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Einige Christen schaffen tatsächlich auch das Gesetz ab (und begründen es richtig! und ausführlicher als diese Seite es tut) – aber das, was sie „Leben in Christus“ nennen, ist vom Gesetz-Halten kaum zu unterscheiden. Denn auch bei ihnen muss das Sündigen um jeden Preis verhindert werden.

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Viele Christen lassen in ihrem Fleisch den ganzen Tag über größte Freiheit: da es aber die religiöse und nicht die sündigende Seite des Fleisches ist – glauben sie sogar, „im Geist“ zu wandeln.

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Wie will man innerlich gesunden, wenn man so viele qual-begünstigende theologische Überzeugungen in sich hat?

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Die Irrlehrer, die auf der Gültigkeit des Gesetzes für Christen bestehen, nennen die „Irrlehrer“, die unsere Befreiung vom Gesetz lehren.

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„Ich muß doch Gutes tun!“ – Ach ja?

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Viele Christen sehen Gnade als eine Art Straferlaß: die Strafe ist erlassen, wir gelten aber als vorbestraft. Das ist meilenweit entfernt von der Wahrheit: es ist vielmehr so, als hätten wir nie etwas Schlimmes getan. Wir haben einen Freispruch 1.Klasse bekommen. Wir sind völlig unschuldig.

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Wie oft reiten wir uns selbst rein – und verbrämen unsere Probleme dann als Gottes Prüfung!

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Das Neue Testament jubelt geradezu über unsere Befreiung vom Gesetz!! Wie kann man es da wagen, ein Loblied auf das Gesetz zu singen??

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Wer das Empfangen der Gnade kompliziert macht – redet schon nicht mehr über Gnade.  Sondern über unsere Leistung.

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Wer nicht die Lizenz zum Leben in sich fühlt – ist selten angenehme Gesellschaft.

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Wenn das Gesetz nicht mehr gilt (was auch andere Christen manchmal sagen und schreiben), man aber gegen das Gesetz nicht verstossen darf – dann gilt es immer noch.

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Christen sollen ihren Glauben im Alltag leben? Warum SOLLEN? Sie TUN es längst!! Wem das Ergebnis nicht gefällt, sollte sich mal fragen, WAS sie denn da glauben und leben – und warum es so farb- und konturlos ist. Statt dessen werden da arme Durchschnittschristen mit Programmen zur Verhaltensänderung terrorisiert.

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Jedes Reden über Gnade wird zum Gerede, wenn es versucht, Gesetz und Gnade unter einen Hut zu bringen.

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„Abnehmen mit Jesus!“ – gehts noch zeitgeist-angepasster? Wie wärs mit „Dick-Sein mit Jesus“?

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Wenn der Pastor dich nicht mag, darf dich auch kein anderer (in der Gemeinde) mögen 😉

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Solange sich kirchendistanzierte Christen rechtfertigen müssen für ihre „Gemeindelosigkeit“ – solange ist der religiöse Imperialismus der „Gemeinde“monopolisten höchst lebendig!

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All diese „Apostel“, die von „Reformation“ reden! Sie sind nicht mal in der Lage, unsere wunderbare Befreiung vom Gesetz zu lehren – oder gar die Veränderung allein aus Gnade! Setzen – sechs!

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All diese Schauspieler „für Jesus“! Weder Gott noch eure Mitmenschen sind blind und doof und sie merken, daß ihr heuchelt!

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Immer noch gibt es Christen, die den ganz normalen Gemeindewahnsinn argumentativ rechtfertigen (etwa als „Aufgabe für uns alle“). Elende Mißstandsbegünstiger! Selbst die leidgeprüften Mitglieder der örtlichen Kaninchenzüchtervereins würden sich nicht gefallen lassen, was sich viele Christen immer noch gefallen lassen

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Die Abkehr vom Gesetz auf breiter Front würde hunderte von „christlichen“ Büchern reif für den Papierkorb machen. Deshalb vielleicht das Desinteresse vieler christlicher Verlage, gesetzesgefährdende Bücher herauszubringen – man würde die eigenen Umsatzzahlen gefährden!

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Wer unter Gnade ist, kann das Gesetz nicht brechen – denn es gilt nicht für ihn! Das heißt noch lange nicht, daß alles gut für ihn oder andere ist, was er tut.

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Die meisten geistlichen Modebewegungen überrollen nun zum zweiten, dritten oder vierten Mal das Land. Das passiert, wenn man die jüngere Kirchengeschichte nicht kennt und weiß: das war schon mal da – und hat nicht bewirkt, was es versprach!

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In manchen christlichen Kreisen wird manipuliert und kontrolliert – angeblich, um Manipulation und Kontrolle abzuwehren.

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Dieser ekelhafte Kult ums Leiden! Reicht doch, wenn eigene oder fremde Dummheit oder Bosheit uns Schmerzen bereitet – warum noch einen Jesus-Aufkleber draufkleben???

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Christen leben längst, was sie glauben. Deswegen sind die Dinge ja so, wie sie sind.

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Das Gesetz – das sind nicht die Leitplanken einer Art geistlichen Autobahn. Denn Gnade ist oftmals eher wie Fahren im Gelände 😉

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Oft wäre „religiöser Verein“ eine angemessenere Bezeichnung für viele Gemeinden.

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Leichte Errettung – harte Jüngerschaft? Da ist es klar, dass es irgendwann kippt und die Errettung auch hart gemacht wird.

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Viele Christen glauben der Lüge, Gnade führe zu Sünde – dabei führt das Gesetz zum vermehrten Sündigen!

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Viele christliche Gruppen und Bewegungen handeln nach dem Motto: die Medizin wirkt nicht? Erhöhe die Dosis!

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An der Gesetzerei wird von manchen gut verdient. Allein die ganzen Tagungen und Kongresse, wo auf der Grundlage des Gesetzes gelehrt wird, wie wir „erfolgreich“ sein können. Schade um das viele Geld!

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Abstimmung mit den Füßen – immer noch eine der besten Lösungen!

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Wer und was sich nicht alles „Gemeinde“ zu wagen nennt – und dabei weit entfernt ist von einem einigermaßen biblischen Miteinander!

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Wa soll bitteschön „falsche Gnade“ anderes sein als die Verquickung von Gnade und Gesetz?

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  1. “Ich muß doch Gutes tun!” – Ach ja?
    +++++
    Dieser Spruch ist weiter oben unter Launiges und Polemischen zu finden.

    Ach ja? Ach ja! Ist ja nicht so recht einfach, wie oft ist Unlust, mangelnde Nächstenliebe und Zeitmangel ein Hemmnis dabei. Dabei „muß“, ja muß, nicht nur ich, der Nachfolger Christi Gutes tun..

    Dazu ein Wort aus der Bibel,
    Jak 4,17 Wer nun weiß, Gutes zu tun, und tut es nicht, dem ist es Sünde.
    und
    1. Kor 9,25 Jeder aber, der kämpft, ist enthaltsam in allem; jene freilich, auf daß sie eine vergängliche Krone empfangen, wir aber eine unvergängliche.

  2. Christen sollen ihren Glauben im Alltag leben? Warum SOLLEN? Sie TUN es längst!!
    +++++++++++

    Eben…sonst wären es ja KEINE Christen….Johannes 7,38 :Wer an mich glaubt, wie die Schrift gesagt hat, aus seinem Leibe werden Ströme lebendigen Wassers fließen.

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