Wir sind davon überzeugt, daß jemand, der von Jesus Neues Leben empfangen hat, für immer zu ihm gehört. Dazu gibt es zahlreiche Beiträge auf unserer Seite. Wir sind nicht von Gott adoptiert worden, sondern sind wirklich in unserer Natur verändert worden und damit echte Söhne und Töchter Gottes. Daß wir immer zu Jesus gehören werden, hängt nicht von unserem Wohlverhalten ab. Es wäre eine Erlösung, die vom Verhalten des Erlösten abhängt. Und seine Errettung verlieren zu können, würde bedeuten, daß wir bloß adoptiert sind (statt von Gott neu geboren).

Die These „einmal gerettet – immer gerettet“ wird natürlich auch von Gruppierungen vertreten, die behaupten, daß Gesetz gelte auch weiterhin für Christen und daß man sich den Segen verdiene müsse oder sich die Liebe zu Jesus im Halten des Gesetzes zeige. Aber immerhin machen sie das Ewige Leben bzw. die Errettung nicht davon abhängig. Das ist erfreulich.

Die Gegner der These „einmal gerettet – immer gerettet“ spüren, daß der Geltung des Gesetzes für Christen durch diese These der Boden entzogen wird. Deshalb leisten sie massiv Widerstand gegen diese These – weil sie Christen zum Gehorsam, zur „radikalen Nachfolge“, zu „Hingabe“ um jeden Preis motivieren wollen. Und das ist nur möglich, wenn sie nicht bedingungslos von Gott geliebt und angenommen sind, NACHDEM sie „zu Jesus gefunden haben“ (wie wir unpräzise sagen).

Die Gegner von „einmal gerettet – immer gerettet“ führen das, was sie „Laschheit“ von Christen nennen (oder Lauheit, Wohlfühlevangelium, humanistisches Christentum etc.) darauf zurück, daß die einzig biblisch begründbare „Errettung“ gelehrt wird – die aus Gnade, die nicht vom Erretteten abhängig ist und bleibt.

Wahr ist aber, daß das Lehren des Gesetzes für die „Laschheit“ sorgt. Viele Christen spüren einfach, daß sie sich auf das Machbare und Bequeme beschränken sollten – denn mehr als das kann das Befolgen des Gesetzes kaum leisten bzw. zu mehr reicht ihre Kraft verständlicherweise nicht (Sie leben quasi „Gesetz light“ und sind somit der Fraktion „Gesetz hardcore“ ein Dorn im Auge). Es ist ihnen nicht deutlich vor Augen gemalt worden, wie echte innere Veränderung zustande kommt – und warum sie sich wegen dieser echten Veränderung vom Gesetz in allen seinen Formen fern halten müssen. Würden Christen in großer Zahl echte Veränderung begehren (was nur geht, wenn sie davon wissen), dann würde es in unseren „Gemeinden“ auch anders aussehen. Auch die Art, wie Christen gegenüber Nicht-Christen über ihren Glauben reden, wäre vermutlich überzeugender. (Aber bisher haben sich wohl noch keinen Gemeinden im deutschsprachigen Raum gefunden, die einen Großversuch gestartet hätten 😉  )

Die, das Gesetz halten wollen und das „radikale Nachfolge“ nennen – unterscheiden sich lebenspraktisch allerdings wenig voneinander, egal wie sie jeweils zur These „einmal gerettet – immer gerettet“ stehen. Denn in ihrem tägliches Leben bringen beide Gruppen zum Ausdruck, daß sie die Gnade Gottes und Seine Veränderung nicht brauchen. Genauer gesagt: sie reduzieren Gnade auf Vergebung bei Verstößen gegen Gebote und auf „Kraft“, die ihnen Gott geben möge, um die Gebote zu halten.

Literaturtipps zum Thema „einmal gerettet – immer gerettet“ finden sich hier http://freiegnade.blogspot.de/2012/10/free-grace-literatur.html

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  1. Mt7,21ff spricht Jesus von Christen, die verlorengehen werden!
    Ihr verkündet eine tödliche Heilssicherheit. In der Bibel geht es um Heilsgewissheit – das ist etwas völlig anderes.

    • Die Bibelstelle redet von Menschen, die „Herr, Herr“ zu Jesus sagen – das ist was anderes als zu sagen, sie seien Christen.

      21 Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr, Herr!, wird in das Reich der Himmel hineinkommen, sondern wer den Willen meines Vaters tut, der in den Himmeln ist.
      22 Viele werden an jenem Tage zu mir sagen: Herr, Herr! Haben wir nicht durch deinen Namen geweissagt und durch deinen Namen Dämonen ausgetrieben und durch deinen Namen viele Wunderwerke getan?
      23 Und dann werde ich ihnen bekennen: Ich habe euch niemals gekannt. Weicht von mir, ihr Übeltäter!

      Welcher Christ würde denn vor Jesus mit seinen Taten angeben oder auf seine Taten verweisen (siehe Vers 22)? Wir würden uns doch auf seine Gnade berufen bzw. so ein Gespräch würde zwischen Jesus und uns gar nicht stattfinden.

      Diese Stelle ist also kein Gegenargument gegen Heilsgewißheit im Sinne von Heilssicherheit (wie soll man auch Heilsgewissheit haben ohne Heilssicherheit?).

      • Oben lese ich:

        „sondern sind wirklich in unserer Natur verändert worden und damit echte Söhne und Töchter Gottes“

        Wenn wir Söhne und Töchter sind, dann ist Jesus unser Bruder, oder? Das kann kaum richtig sein.

        In der Offenbarung sagt Jesus, er werde uns „Söhne“ nennen. Also nicht „Brüder und Schwestern“, wie es erforderlich wäre, wenn wir Söhne und Töchter Gottes wären.

        Und zu „einmal-gerettet-immer-gerettet“:

        Biblisch sind 386 Stellen angeführt, die davon sprechen, dass Gläubige wieder verloren gehen können und 23 Stellen, die durch Auslegung für „einmal-gerettet-immer-gerettet“ verwendet werden können – sie sprechen das aber garnicht aussagekräftig an.

        Was ist nun richtig? Sind jetzt 386 Stellen „falsch“ oder 23?

        • Zu dem (etwas kleinlichen) Einwand mit den Brüdern siehe Hebr 2,11 „Denn sowohl der, welcher heiligt, als auch die, welche geheiligt werden, sind alle von einem; aus diesem Grund schämt er sich nicht, sie Brüder zu nennen“ und Röm 8,29 „Denn die er vorher erkannt hat, die hat er auch vorherbestimmt, dem Bilde seines Sohnes gleichförmig zu sein, damit er der Erstgeborene sei unter vielen Brüdern“

          Da wir die 386 (?) Stellen unmöglich durchgehen können, kann diese Diskussion hier nicht geführt werden.

          • <>

            Ich fühle mich bestätigt. Hier kommt es ja auf die Betrachtungsrichtung an, von der aus etwas gesprochen wird.

            <>

            Ja, es sind 386 Stellen. Da brauchen wir kein Fragezeichen dahinter schreiben. Und wir alle können gerne die 386 Stellen durchgehen. Die Diskussion führe ich gerne, denn es wird keine Diskussion, sondern ein Beweis. Und zwar der Beweis, dass diese einmalgerettetimmergerettet-Lehre eine Irrlehre ist. Sie ist auch noch nicht recht alt, denn sie ist erst in der nicht gerade lange zurückliegenden Vergangenheit aufgetaucht. Da fragt man sich, warum hat das Urchristentum da noch nichts davon gewußt . . . ?

            Es gab vor vielleicht 15-20 Jahren ein (dickes) Traktat, in dem ebenfalls 350 Bibelstellen gegen einmalgerettetimmergerettet aufgeführt waren. Ein Gemeindevorstand hat mir dazu gesagt, er habe das geprüft und es stimme, was gesagt ist, aber er glaube es dennoch nicht(!).

            Das finde ich doch toll. Er weiß, was die Schrift sagt, aber er fügt etwas zu diesem Buch hinzu – nämlich seine eigene Lehre (die er übrigens nicht aus der Schrift belegen kann, sondern nur durch geschraubte Auslegung).

          • „Vielleicht einfach einen Link zu einer gut argumentierenden “nicht immer gerettet”-Seite hinterlassen (und wenn es die nicht gibt, selbst eine machen). Den Raum zur “Beweisführung” werden wir jedenfalls nicht zur Verfügung stellen.“

            „Unter https://konsequentegnade.wordpress.com/bibelstellen/lieblingsbibelstellen-der-droher-und-rauner/ finden sich übrigens Auslegungen “beliebter” Droh-Verse.“

            Zur „gut argumentierenden “nicht immer gerettet”-Seite“: So einfach mache ich es Dir bestimmt nicht; Du hast doch überhaupt keine Ahnung, wo die 386 Stellen stehen, oder? Du hast nur eine Entscheidung getroffen, dass egig richtig ist und von allen 386 Stellen NICHTS gewußt. Deine Vorgetroffene Meinung kannst Du von mir aus beibehalten. Das ist wie bei den Zeugen Jehovas.

            Die „Droh-Verse“ sind genau so unvollständig. Dein Wissen auch.

            Zeig mir doch mal die Bibelarbeit, aufgrund der Du Deine Entscheidung zu egig getroffen hast. Siehst Du? Hast Du nicht; Du hast nur ein Paar Verse, die DIR gerade gepaßt haben, rausgesucht und gesagt, SO ist es.

          • Na ja, deinen Ärger über unsere „unvollständige Argumentation“ begründest du jedenfalls nicht mit einer halbwegs vollständigen Gegenargumentation auf (d)einer Webseite.

            Und dein Ärger bezieht sich ganz sicher nur auf unsere angeblich lückenhafte Begründung und nicht auf die von uns vertretende Position? Sie wäre dir doch auch zuwider, wenn wir noch wesentlich mehr Argumente dafür bringen würden.

          • @meneapoepping
            Ist das jetzt schon mal geklärt mit den 386 Stellen dagegen und den 23 dafür?

          • Der größte Himbug den man machen kann ist die 386 Stelleg zum Verlust des ewigen Lebens.
            Was für ein Gott soll das sein, der durch Christus rettet und dann sich die Wertvollen wieder entreissen lassen könnte?
            BabyGott, Spinnergott, Wirtschaftsgott, Dumpfbackegott, Angstgott, Schwächlinggott.
            Jedeoch, der Gott, Jesus Christus ist Sieger !

          • @meneapoepping
            wer sagt denn „wieder entreissen LASSEN“?
            Dem Gott werden doch diese Geretteten nicht entrissen! So ein Unglaube.
            Das Problem – wohl für alle von Euch – ist doch, dass Ihr nicht einen einzigen der 386 Verse kennt. Und da müßt Ihr natürlich umschwenken und von der anderen Seite aus schießen, was wäre das für ein Gott, was für eine Rettung, was für wasauchimmer! Und zum Schluß kommt dann, DER (ich!) ist vom Teufel, der ist nicht gerettet, nicht gläubig, besessen, belastet, krank, geisteskrank, blablabla. Ist doch so, oder? Und Gott läßt ja keinen wieder weg, er ist ja die LIEBE, ja!

            Die meisten der Verse zeigen, dass der Gerettete es selbst verantwortet im Glauben zu bleiben. Gott wird ihn nicht zwingen. Er kann jedoch gehen. Ist das jetzt klar?

            Und es braucht keiner denken, ich liefere so einfach die 386 + 23 Verse – denn dann passiert verläßlich folgendes: Dann werdet IHR ALLE DIESE VERSE SCHON LANGE GEKANNT HABEN – und sie aus fadenscheinigen Gründen verwerfen. Und ich habe nicht drei Jahre an der Bibel gearbeitet und alles gesucht, damit ich die Perlen vor die Säue werfe! Macht Euch gefälligst selber die Arbeit.

            Und jetzt zeige ich Euch mal, wie schnell Ihr auf jede beliebige Auslegung reinfallt:
            Q: Warum ist Einmalgerettetimmergerettet wahr?
            A: Erstens, weil wir bei der Bekehrung ein neuer Mensch werden und zweitens, weil der neue Mensch nicht sündigen kann. Also kann er nicht mehr verloren gehen.
            Ist es richtig oder nicht??? Das nennt sich Logik. Sucht mal die passenden Verse raus, sie stehen in der Bibel. Zwei Verse schafft Ihr doch wohl noch, oder?
            Ihr müßt jetzt nur noch die 386 Verse wegtun, abtun oder als falsch benennen, Und mich als der ist vom Teufel, der ist nicht gerettet, nicht gläubig, besessen, belastet, krank, geisteskrank, blablabla.

            Am besten fangt Ihr mit der Kritik an bei „Er kann jedoch gehen“. Und jetzt los….

          • GeorgH schreibt:“Die meisten der Verse zeigen, dass der Gerettete es selbst verantwortet im Glauben zu bleiben. Gott wird ihn nicht zwingen. Er kann jedoch gehen. Ist das jetzt klar?“
            Kein einziger vers sagt dies in der Schrift! Im Glauben leben heißt mit Christus leben. Beschrieben wird dies im Gegenteiligen: „Ihr lebt nicht in Christus, deshalb,..!
            Die Verse über ein Glaubensleben lassen kein Verlorengehen zu!

        • Auf was beziehst du dich genau? Auf den Kommentar von Fritz oder die Kommentare von Georg?

          Wir können uns nur wiederholen: wenn wir nicht allein aus Gnade erlöst sind und bleiben, dann hätten wir alle keine Chance – auch und gerade nicht die, die ganz nach dem humanistischen Goethe sich immer „strebend bemühen“. Wie absurd, sich vorzustellen, dass Gott zu uns sagt: „Genug angestrengt – du darfst rein“!!!

          • von georg vor allem

            ich habe schon oft gelesen dass man aus der gnade fallen kann – wie wede ich denn wieder geboren? ab wann bin ich gerettet?

            ich habe arge probleme – bes okkulte naschbelkastung die extrem sind

            wurde durch euin kanal gezogen mit lauter händen nun bin ich dort in dem sumpf der finsternis

          • Aus der Gnade fällt der, der das Gesetz erfüllen will – und selbst da (Galaterbrief) hat „aus der Gnade fallen“ nichts mit dem Verlust unserer Errettung zu tun.

            Christen, die diese „Du kannst den Heil verlieren“-Thesen verbreiten, sollten sich mal überlegen, wieviel Schmerz und Leid sie insbesondere bei denen verursachen, die sowieso schon in ihrem Leben viel zu kämpfen haben. Aber das Gesetz macht nun mal hart, wenn man es befolgen will.

    • Lieber Fritz F., nein, in Matthäus 7, 21 spricht der Herr Jesus Christus NICHT von Christen. Er spricht von falschen Propheten. Bitte einmal genau lesen. Außerdem konnte der Herr zu diesem Zeitpunkt Seiner Rede auch noch gar nicht von Christen sprechen, die gab es zu diesem Zeitpunkt nämlich noch gar nicht, sondern erst nach seinem Tod, Seiner Auferstehung, Himmelfahrt, eben erst ab Pfingsten. Mit Bibelstellen, die Christen nicht betreffen lässt sich aber nn mal nicht belegen, dass Christen verloren gehen könnten.

        • Durch das Lesen des von Gottes Heiligem Geist inspirierten, unfehlbaren Wortes Gottes:

          „Denn mit einem Opfer hat er auf immerdar die vollkommen gemacht, die geheiligt werden.“

          (Hebräer 10, 14)

          „Deshalb umgürtet die Lenden eurer Gesinnung, seid nüchtern und hofft völlig auf die Gnade, die euch gebracht wird bei der Offenbarung Jesu Christi;“

          (1. Petrus 1, 13)

          „Meine Kinder, ich schreibe euch dies, damit ihr nicht sündigt; und wenn jemand gesündigt hat – wir haben einen Sachwalter bei dem Vater, Jesus Christus, den Gerechten. Und er ist die Sühnung für unsere Sünden, nicht allein aber für die unseren, sondern auch für die ganze Welt.“

          (1. Johannes 2, 1 – 2)

          Da lese ich nichts davon, wie „Wenn jemand sündigt, dann strenge er sich jetzt aber gehörig an, damit er wieder in den Stand der Erlösung versetzt werde!“

          Nein, au der Gnade Gottes fällt nur derjenige/diejenige, der/die sich wider unter Gesetz begibt:

          „Ihr seid abgetrennt von Christus, so viele ihr im Gesetz gerechtfertigt werden wollt; ihr seid aus der Gnade gefallen.“

          (Galater 5, 4)

          „O unverständige Galater! Wer hat euch bezaubert, denen Jesus Christus als gekreuzigt vor Augen gemalt wurde? Dies allein will ich von euch lernen: Habt ihr den Geist aus Gesetzeswerken empfangen oder aus der Kunde des Glaubens? Seid ihr so unverständig? Nachdem ihr im Geist angefangen habt, wollt ihr jetzt im Fleisch vollenden?“

          (Galater 3, 1 – 3)

          • Vielen Dank für die Antwort.

            Das waren jetzt gerade mal 3 Stellen; habt ihr da ALLE STELLEN die dafür und dagegen sprechen geprüft und dann bewertet oder euch mit einzelnen Stellen wie den dreien begnügt, die das aussagen, was ihr lesen wollt?

          • Lieber Georg Hannuschick,

            ich habe aus Zeitgründen nur 3 von zahllosen Stellen zitiert. Aber ich darf ihnen versichern, dass ich mich in den 32 Jahren der Nachfolge Christi alle dafür und dagegen sprechenen Stellen geprüft habe. Und sie haben nicht ausgesagt, was ich gern lesen wollte, denn ich war auch ein strenger Verfechter der dem Fleisch so wunderbar gefallenden Lehre, dass ein Mensch mächtiger sei als Gott und aus Seiner „Hand springen könnte, wenn er es wollte“, dass die menschliche Untreue stärker sei als Gottes Treue, dass der Mensch dank seiner großen Willenskraft sich selbst heiligen und so im Stand seiner Erlösung verharren könne. Auch ich gehörte zu den Götzenanbetern, die der menschliche Kraft mehr zutrauten, als der als dem allmächtigen Gott. Dankbar darf ich heute bekennen, dass die Gnade Gottes mich von diesem Irrweg errettet hat.

    • Liebe anonyma,
      das würde ja heißen, dass wir durch unsere eigenen Willensanstrengung erlöst „blieben“. Davon lese ich in meiner Bibel nichts. In Judas 1, 1 lese ich hingegen, dass wir durch jesus Christus bewahrt werden:

      „Judas, Knecht Jesu Christi, Bruder aber des Jakobus, an die Berufenen, die in Gott, dem Vater, geliebt und durch Jesus Christus bewahrt sind:“

      Auch lese ich nirgendwo in meiner Bibel, dass Reue ein Mittel sei, durch das einem die Sünden vergebene werden. In 1. Johannes 1,7 – lese ich aber, dass, wer seine Sünden bekennt, Vergebung erhält:

      „Wenn wir aber im Licht wandeln, wie er im Licht ist, so haben wir Gemeinschaft untereinander, und das Blut Jesu, seines Sohnes, macht uns rein von aller Sünde. Wenn wir sagen, wir haben keine Sünde, so betrügen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns.
      9 Wenn wir aber unsre Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit.“

      Woher nehmen Sie diese Ansicht, dass jeder, der nur einen Willen hat, der stark genug ist, „nicht aus Gottes Hand fällt“ und dass „Reue“ (wieviel auch immer) ausreichend wäre, um in den Genuß der Vergebung Gottes zu gelangen?

      Reue wird in der Wikipedia wie folgt definiert:

      „Reue ist das Gefühl – in besonderen Fällen ein Affekt – der Unzufriedenheit, der Abscheu, des Schmerzes und Bedauerns über das eigene fehlerhafte Tun und Lassen, verbunden mit dem Bewusstsein (oder der Empfindung) von dessen Unwert und Unrecht sowie mit dem Willensvorsatz zur eventuellen Genugtuung und Besserung.“

      Woher nehmen Sie denn den Glauben, ein Gefühl könne uns die göttliche Vergebung bescheren? Seit wann sind denn menschliche Gefühle die Grunlage für urgendeine Segnung Gottes? Nein, Sie können noch soviel Reue fühlen, wenn diese Reue sie nicht dazu führt, dass Sie Ihre Sünden BEKENNEN, dann ist es nichts mit der göttlichen Vergebung. Gefühle sind trugerisch. Bekennen Sie lieber ihre Sünden, ob sie etwas fühlen oder nicht. Nur so gibt es Vergebung.

      Diesaes ganze gerede von „starkem Willen“ und „Reue“ zeigt doch nichts anderes, als dass Sie sich für den verbleib in der hand Gottes auf sich selbst verlassen und nicht auf die Treue, Gnade und macht Gottes. Wer sich aber in Glaubensdingen auf sich selbst verlässt, der ist verlassen. Nehmen Sie daher lieber Zuflucht zur Gnade Gottes. Er ist treu und Er wird sie bewahren:

      „Aber der Herr ist treu; der wird euch stärken und bewahren vor dem Bösen.“

      (2. Thessalonicher 3, 3)

  2. „konsequentegnade“ braucht doch keine Buße – er ist ja sowieso gerettet. Also, immer kräftig drauflos sündigen! Pardonner – c’est son metier …

    „Was sollen wir nun sagen? Sollen wir denn in der Sünde beharren, damit die Gnade umso mächtiger werde? Das sei ferne! Wie sollten wir in der Sünde leben wollen, der wir doch gestorben sind?“

    „konsquentegnade“, Sie leben gefährlich!

    • Tatsächlich müssen wir nicht in der Sünde „verharren“, DAMIT die Gnade mächtiger wird – das wird sie so oder so, auch ohne „in Sünde verharren“ (https://konsequentegnade.wordpress.com/unser-neues-leben/romer-6-und-die-sunde/). DARIN bestand das Mißverständnis einiger Christen in Rom.

      Und die Tatsache aus Römer 6,2: „Auf keinen Fall! Wir, die wir der Sünde gestorben sind, wie werden wir noch in ihr leben?“ ist doch toll: wir leben nicht mehr „in Sünde“, egal wie viel wir konkret sündigen. Denn unsere Natur hat sich geändert. Sonst wäre Römer 6,14 auch kaum zu erklären: „Denn die Sünde wird nicht über euch herrschen, denn ihr seid nicht unter Gesetz, sondern unter Gnade.“

      Aus der Freiheit, sündigen zu dürfen, zu folgern, es sei nun geboten, „kräftig drauflos zu sündigen“, ist nicht richtig (https://konsequentegnade.wordpress.com/unser-neues-leben/hemmungslos-sundigen/). Verboten wäre es aber auch nicht.

      Zum Geraune um „gefährlich“ kann man nichts sagen, da nicht benannt wird, worin das Gefährliche besteht.

  3. Für Sie ist Glaube etwas Statisches. Nach der Bibel ist Glaube nichts Statisches, Totes, sondern eine lebendige Liebesbeziehung. Und eine Liebesbeziehung kann zerbrechen, z.B. wenn der Mensch die Welt liebgewinnt (2 Tim4,10) und keine Buße mehr tut (Hebr 10,26ff).

  4. Sehr guter Artikel. Wir haben Gottes Leben (Seinen Geist) in uns, deshalb sind wir für immer Seine Söhne und Töchter, genau so, wie mein Sohn auch immer mein Sohn sein wird, ganz gleich, wie er sich verhält. Dafür braucht Er nichts zu leisten. Unser Verhalten wird wohl die Beziehung zu Ihm beeinflussen, aber nicht unser neues Leben wegnehmen (wobei ich mit gutem Verhalten das Leben im Glauben und in der Gnade meine und nicht ein Leben in erfolgreicher Gesetzesbefolgung).

    Ich weiß, auf diesem Blog wird schwerpunktmäßig der Gegensatz Gesetz – Gnade behandelt, und in diesem Zusammenhang ist der Artikel einfach richtig gut. Aber jetzt möchte ich mal einen Schritt weitergehen und fragen: Kann man als wiedergeborener Christ geistlichen Selbstmord begehen? Ich habe solche Berichte gelesen, wo Christen aus irgendwelchen Gründen von Jesus enttäuscht waren, und in ihrer Enttäuschung kam, wie bei der Versuchung Jesu (Mt 4,8-9), der Versucher und bot ihnen an, alle ihre Wünsche zu erfüllen, wenn sie sich nur von Jesus lossagen. Wenn der Mensch (ein Christ) dann auf ein solches Angebot eingeht und sich entsprechend entscheidet, wird Gott ihn dann festhalten? Oder wird Er ihn schweren Herzens loslassen und ihn in seinen geistlichen Tod gehen lassen? Ich denke eher das zweite, weil wir nach wie vor Entscheidungsfreiheit haben. Wie denkt ihr darüber?

    • Das Neue Leben in uns ist unzerstörbar. Zudem kann man bei so frustrierten Christen kaum von „Entscheidungsfreiheit“ sprechen. Gibt ja auch leider Christen, die keinen anderen Ausweg mehr sehen, als sich umzubringen – aber auch hier gilt: „NIEMAND wird sie aus meiner Hand rauben“, auch nicht sie sich selbst.

      … nachdem er mal geboren war, hatte dein Sohn auch keine „Entscheidungsfreiheit“ mehr.

    • Liebe/r allesgeschenktinjesus, Sie schreiben:

      „Kann man als wiedergeborener Christ geistlichen Selbstmord begehen? Ich habe solche Berichte gelesen, wo Christen aus irgendwelchen Gründen von Jesus enttäuscht waren, und in ihrer Enttäuschung kam, wie bei der Versuchung Jesu (Mt 4,8-9), der Versucher und bot ihnen an, alle ihre Wünsche zu erfüllen, wenn sie sich nur von Jesus lossagen. Wenn der Mensch (ein Christ) dann auf ein solches Angebot eingeht und sich entsprechend entscheidet, wird Gott ihn dann festhalten? Oder wird Er ihn schweren Herzens loslassen und ihn in seinen geistlichen Tod gehen lassen? Ich denke eher das zweite, weil wir nach wie vor Entscheidungsfreiheit haben. Wie denkt ihr darüber?“

      Mit solchen unbiblischen Begriffen wie “geistlicher Selbstmord“ sollten wir sehr vorsichtig sein und sie besser nicht gebrauchen. Warum? Nun, wenn jemand von „geistlichen Selbstmord“ spricht, dann wird damit m. E. suggeriert, dass es so etwas tatsächlich (!) gibt. Aber wo finden wir so etwas in der Hl. Schrift beschrieben? Sagt uns nicht der Apostel Johannes in 1. Johannes 2, 16 – 19:

      „Denn alles, was in der Welt ist, die Fleischeslust, die Augenlust und das hoffärtige Leben, kommt nicht vom Vater her, sondern von der Welt, und die Welt vergeht mit ihrer Lust; wer aber den Willen Gottes tut, der bleibt in Ewigkeit.Kinder, es ist die letzte Stunde! Und wie ihr gehört habt, daß der Antichrist kommt, so sind nun viele Antichristen geworden; daran erkennen wir, daß es die letzte Stunde ist.
      Sie sind von uns ausgegangen, aber sie waren nicht von uns; denn wenn sie von uns gewesen wären, so wären sie bei uns geblieben. Aber es sollte offenbar werden, daß nicht alle von uns sind.“

      Wer „in die Welt zurück gehrt“, weil er „von Jesus enttäuscht ist“, der war nie wirklich „von uns“, d.h. den Kindern Gottes! Sein Zurückgehen in die Welt beweist, dass er nie von neuem geboren war. Nur das Fleisch zieht es zum Fleisch, in die vom Fleisch bestimmte Welt, zurück.

      Liebe/r allesgeschenktinjesus – Sie haben Ihrem Blog einen wunderbaren Namen gegeben, durch den der unendlich Reichtum ausgedrückt wird, der uns in unserem Erlöser Jesus Christus geschenkt wurde. Glauben Sie wirklich, dass jemand, der diesen Reichtum des Christus erfahren hat, jemals von „Jesus enttäuscht“ sein?

      Enttäuscht abwenden werden sich aber von dem Herrn Jesus Christus all jene, die durch ein falsches Evangelium zu einem Glauben bekehrt wurden, der keine Entsprechung im Neuen Testament hat und darum auch kein wirklich christlicher Glaube ist. Es sind jene, die mit den unchristlichen Werbeparolen („Bekehre dich und du wirst geheilt!“, „Bekehre dich und du wirst reich!“, „Bekehre dich und deine Ehe wird heil!“) eines falschen Evangeliums geködert wurden. Ihnen wurde nicht der biblische Jesus Christus, der Erretter und HERR über alle, gepredigt, sondern ein falscher Jesus (2. Korinther 11, 3 –- 4). Es sind all jene, die sich dem Herrn Jesus Christus zuwenden, weil sie „in der Gemeinde so eine tolle, hilfsbereite Gemeinschaft finden“, sie „mit Religion schon immer ‚was am Hut hatten“, „Jesus Christus schon immer wegen seinen revolutionären Ideen bewunderten“, weil „Jesus mitr ein neues Selbstwertgefühl gibt“ oder weil man „einfach irgendwo dazu gehören wollte“. Alle, die sich aus diesen oder ähnlichen – fleischlichen – Gründen Jesus Christus zuwenden, werden sich auch irgedenwann wieder abwenden.

      Wer sich aber zu dem Herrn Jesus Christus bekehrt, weil er sich als Sünder erkennt, der Vergebung für seine Schuld nötig hat und wiedergeboren wird, der weiß, dass der Herr Jesus Christus nicht der Erfüllungsgehilfe seiner fleischlichen Wünsche ist. Er weiß, dass er gar keine Forderungen an seinen Erretter zu stellen hat (Lukas 15, 21). Trotzdem wird er mit dem ganzen Reichtum des Christus beschenkt! Wie sollte ein Mensch, der weiß, dass er nichts von Jesus zu fordern hat, aber mit Seinem ganzen Reichtum beschenkt wird, von Jesus jemals enttäuscht sein?
      Nein, nur fleischlich Gesinnte, die durch ein falsches Evangelium zu einem falschen Jesus bekehrt wurden, die nie wirklich sich selbst und auch nie wirklichlich den Herrn erkannten, die gehen zurück in die Welt. Sie mögen viele fromme Vokabeln im Mund geführt haben, sie mögen viele geistlich erscheinende Rituale vollzogen haben, aber innerlich waren sie nie „von uns“ und eines Tages wurde das auch äußerlich manifest.

      • Natürlich gibt es ein falsches Evangelium, das NUR mit dem Nutzen argumentiert, den Jesus für das Hier und Jetzt haben kann. Aber meist wird doch da, wo der Nutzen vielleicht stärker betont wird, AUCH das rettende Evangelium verkündigt – und Menschen werden gerettet.

        Aber wir kommen alle aus sogenannten „fleischlichen“ Motiven zu Jesus. Und es sind auch keine „fleischlichen“ Motive oder Wünsche, sondern Motive, die sich unserem Mensch-Sein verdanken: wir wollen gut leben, uns geliebt fühlen, Teil einer Gemeinschaft sein u.a. Das ist alles Teil eines gesunden Egoismus, der KEINE Folge des Sündenfalls ist (dass wir uns das alles selbst erarbeiten wollen, die Illusion der Autonomie von Gott, das Sich-nichts-schenken-lassen – das ist FLEISCHLICH) … erst NACH unserer Neuen Geburt sind wir überhaupt erst in der Lage, das ganze Ausmaß unserer Misere und Verlorenheit zu erkennen. Und selbst dann können wir uns nie auf das „in den Himmel kommen“ und die Dankbarkeit darüberbeschränken, weil wir eben noch einige Zeit auf dieser Erde leben. Und wir müssen es auch nicht, da Erlösung eben nicht nur Sündenvergebung und und ein Platz im Himmel sind (und das wäre schon an sich toll genug). Wäre es nicht so, müßten wir ansonsten allein (also fleischlich) für unser Wohlergehen sorgen – in gewisser Weise „gottlos“, da uns Gott darin angeblich nicht hilft oder nichts bereit gestellt hat.

        Dazu kommt noch, dass als „Rückkehr in die Welt“ oft die Wiedergewinnung von Genuß und Lebensfreude diffamiert wird – ebenso auch der gesunde Abstand zu unguten frommen Systemen, die in gesetzlicher Weise den Blick auf Jesus und seine Gnade für das Hier und Jetzt verbauen und die Luft zum Atmen rauben.

        Natürlich gibt es so einige Menschen, die nicht neugeboren sind, sondern eine fromme Wohlanständigkeit für eine Beweis ihres guten Drahtes zu Gott sehen (eine typische Wirkung der Gesetzespredigt). Aber die sitzen eben oft in den Kirchenbänken, auch in den freikirchlichen; und manche sitzen auch in Gebetsnächten; und noch andere heben sogar die Hände; oder arbeiten in der Suppenküche mit; und wieder andere schimpfen über die Unmoral der Welt. Und sie machen sich bezeichnenderweise nur selten quälende Gedanken über ihr Gerettet-Sein. Das bleibt manchen von denen vorbehalten, die Jesus längst kennen, aber falsch gelehrt wurden (Errettet-Bleiben durch Werke).

      • Liebe/r JNj.,
        danke für die ausführliche Antwort.
        An die Stelle in 1. Johannes 2 hatte ich auch schon gedacht. Und ich denke, dass es auch andere Gründe gibt, sich von Jesus abzuwenden, als falsche Erwartungen, z. B. die Gesetzesbefolgung.
        Ich werde über Ihre Antwort nachdenken.

      • Hallo,
        ich glaube das der Mensch sich nicht bekehren kann! Früher habe ich anders darüber gedacht.
        Begründung: Im Joh. 1,12,13 steht, Wie viele ihn aber aber aufnahmen, denen gab er Macht, Gottes Kinder zu werden, die an seinen Namen glauben.
        Welche nicht von dem Geblüt, noch von dem Willen des Fleisches, noch von dem Willen eines Mannes, sondern aus Gott geboren sind.
        Also ist es nicht der Wille sondern der Glaube. Woher haben sie diesen Glauben? Aus Gott!
        Jeder Apell an den Willen gerichtet zeugt kein neues Leben. Alles kommt aus seiner Gnade!
        Wer erkennt das er diesen Glauben nicht hat ( und wir haben ihn alle nicht) macht sich abhängig von Gott allein.
        Nicht ihr habt mich erwählt sonder ich habe euch erwählt!
        Die ihn also aufgenommen haben konnten dies nicht aus sich selbst tun! Es wurde ihnen geschenkt.
        Andersrum, wenn jemand in einer Gemeinde sitzt und meint Gott zu suchen tut er das auch nicht aus sich selbst heraus. Ich glaube schon das auch dies eine Führung Gottes ist.
        Denn welcher Sünder will schon Christ werden! Vieles was gelebt hat wird durch gesetzliche
        Anstrengungen zum Tode geführt. Das Fleisch wird reanimiert. Bis es immer mehr erkennt
        das die Gnade allein genügt!
        Alles christliche getue nützt gar nichts. Das muss ich immer wieder erfahren, oft auch in schmerzlichen Prozessen. Gnade bleibt Gnade! Ob jemand abfallen kann? Vom Glauben ja
        aber nicht von Christus. Ich habe drei Kinder egal was sie tun, sie bleiben immer meine Kinder! Ich liebe sie vom ganzen Herzen. Wenn sie in Not sind schreit mein Herz, ich weine bin auch mal zornig……….aber das alles aus Liebe. Und alle Heiden sind auch Gottes Kinder seine Geschöpfe und auch sie werden wie wir ( die vor auserwählten) zu ihm kommen!
        In Joh.6,44 sagt Jesus als er noch nicht verherrlicht war ( dies ist sehr wichtig); Es kann niemand zu mir kommen, es sei denn, dass ihn ziehe der Vater, der mich gesandt hat und ich werde ihn auf erwecken am jüngsten Tage. Diese Aussage bezieht sich auf die Zeit unter dem Gesetz, denn Jesus ward ja unter das Gesetz getan um es zu erfüllen. Viele oder fast alle Prediger beziehen sich auf dieses Wort um damit zu beweisen das Gott bestimmte Menschen bevorzugt indem er sie zieht und andere nicht zieht.
        Aber was sagt Jesus von der Zeit nach seiner Verherrlichung im selben Brief?
        Die Antwort steht in Joh.12, 31, 32; Jetzt geht das Gericht über die Welt nun wird der Fürst dieser Welt ausgestoßen werden.
        32 Und ich, wenn ich erhöht werde von der Erde, so will ich sie alle zu mir ziehen!
        Jetzt kommt dann der calvinistische Verstand und behauptet: damit sind nur die Auserwählten gemeint. Sie denken tatsächlich sie wären eine besondere Speziez, Wahnsinn, gel! Ich denke wenn dort steht alle dann meint Jesus ALLE!
        Natürlich durch die Gerichte. Im 2 kor.5 lesen wir und Gott war in Christus und versöhnte die Welt mit sich selbst und rechnete ihnen ihre Schuld nicht zu.
        Später heißt es im selben Kapitel: Denn er hat den der von keiner Sünde wusste für uns zur Sünde gemacht damit wir würden in ihm die Gerechtigkeit die vor Gott gilt!
        Gott hat der Welt vergeben in Christus, die Sünden sind getilgt auch die der NOCH-UNGLÄUBIGEN! Das ist die frohe Botschaft!!! Der Unglaube allein verhindert derzeit den Empfang der persönlichen Erlösung.
        Wer jetzt denkt ich sei ja ein ALLVERSÖHNER der irrt sich gewaltig! Gott hat alle in Christus versöhnt, nicht ich👷! In meiner Bibel steht das so und ich bin ehrlich gesagt froh darüber das ich nicht ein bevorzugter Gottes bin. Weder durch gutes Verhalten noch durch Werke irgendwelcher Art! Zu diesem Thema könnte ich weitaus mehr schreiben aber ich denke das reicht als Anstoss selbst zu suchen und zu finden wie gnädig Gott ist.
        Euch allen Gnade über Gnade!

        B.Borchert

        • Zitat von Bernd: „Wer jetzt denkt ich sei ja ein ALLVERSÖHNER der irrt sich gewaltig! Gott hat alle in Christus versöhnt, nicht ich👷!“

          Sehr schön formuliert 🙂 . Wie gut, dass es geschrieben steht… LG von Mirjam

  5. Ergänzend noch folgende Beobachtung: es gibt genug Christen, die den Pseudo-Gotts (die in der frommen Szene gepredigt werden) mehrmals ihr Vertrauen geschenkt haben und bitter enttäuscht wurden (wie von allen Götzen).

    Denen noch hinterher zu rufen, sich hätten sich „von Gott abgewandt“ oder seien „in die Welt zurückkehrt“, ist nicht sehr sinnvoll; oder in ihnen Zweifel an ihrer Neuen Geburt zu wecken. Denn es beeinträchtigt ihre Freiheit, sich nun in IHREM Tempo und auf ihre Art an den Gott der Gnade und Barmherzigkeit, wie Jesus ihn vorgestellt hat, heranzutasten.

    Wie jemand so treffend sagte „Jesus ist der Weg – aber wir sind nicht der Weg zu Jesus“

  6. Mir bereitet diesbezüglich momentan Hebräer 6 ein wenig Kopfzerbrechen. Wie soll ich das verstehen? Da steht doch, dass es Leute gibt, die Erleuchtet wurden, alles geschmeckt haben, die sogar des heiligen Geistes teilhaftig geworden sind usw. – also für mich hört sich das an wie Christen (Vers 4+5). Und diese fallen dann ab (Vers 6). Diese werden dann in Vers 8 mit einem Acker verglichen, der dem Fluch und dem Feuerbrand entgegengeht (Hölle???). Find ich herausfordernd, dass mit der Überzeugung (die ich teile!!!), dass man einmal gerettet immer gerettet ist, zusammenzubringen. Danach sagt Paulus zwar, dass er denkt, dass die Empfänger des Briefes nicht in diesem Zustand sind, aber es zeigt doch, dass es diesen Zustand gibt/geben kann, oder nicht?!?
    Bin auf Anregungen und Segen gespannt und gebe zu, dass ich glaub ich den Zusammenhang nicht so 100% verstehe 🙂

    • Lieber Simon, auch wenn Dein Beitrag zu Hebräer 6 schon etwas zurückliegt, möchte ich doch noch darauf antworten. Mit hat das kleine Büchlein von Arend Remmers „Kann ein Christ verloren gehen?“, CSV-Verlag Hückeswagen, bzgl. der hebräerstellen sehr geholfen.

  7. In diesem Blog wird häufig Gnade und Glaube verwechselt.

    Wir sind adoptiert. Wir wurden in die göttliche Familie aufgenommen. Dadurch sind wir eine neue Kreatur in Christus.

    Galater 4, 5: To redeem them that were under the law, that we might receive the ADOPTION of sons. (King James Version)

    Wir können uns von Gott abschneiden. Deswegen sagt Jesus im Bezug auf die Ehe, die ein Bild für unsere Beziehung zu Gott ist:

    Was nun Gott zusammengefügt hat, das soll der Mensch nicht scheiden! (Mk 10,9; Schlachter 2000)

    Bleibt in mir, und ich [bleibe] in euch! Gleichwie die Rebe nicht von sich selbst aus Frucht bringen kann, wenn sie nicht am Weinstock bleibt, so auch ihr nicht, wenn ihr nicht in mir bleibt. (Joh 15,4; Schlachter 2000)

    Denn gleichwie der Leib ohne Geist tot ist, also ist auch der Glaube ohne die Werke tot. (Jak 2,26)

    • Auch Kindern Gottes steht es natürlich frei, sich als adoptiert zu betrachten. Und dann ist es nur logisch, dass man auch was tun muss, um errettet zu bleiben. Aber mit Erlösung hat das dann alles nichts mehr zu tun.

      Als Adoptierte wären wir allerdings keine neue Kreatur in Christus.

    • Lieber Robin,

      1) selbst nach deutschem, also weltlichem Recht, gelten Kinder, die adoptiert wurden, nach ihrer Adoption wie blutsverwandte Kinder, siehe dazu folgende Ausführungen: http://www.familienrecht-ratgeber.de/familienrecht/adoption/content_02.html.
      Angenommen, Gott hätte uns adoptiert (was ich nicht glaube, da das griechische Wort, dass die KJV in Galater 5, 4 übersetzt, nur eine von 3 Übersetzungsmöglichkeiten darstellt), glauben Sie wirklich, dass Gott unser Verhältnis zu Ihm als weniger bindend betrachtet, als das ein weltlicher Staat bei Adoptivkindern tut?

      2) Aber ganz davon abgesehen von dieser Frage, möchte ich Sie darauf hinweisen, dass wir eben keine „Adoptivkinder“ Gottes sind. Denn die Heilige Schrift lehrt an zahllosen Stellen, dass wir „aus Gott geboren“ wurden (z.B. in Johannes 1, 12 – 13; 1. Petrus 1, 3 ff.: Johannes 3, 1 – 6), Wir sind geborene Kinder Gottes, keine Adoptivkinder. Wir sind eine neue Schöpfung (2. Korinther 5, 17), ja wir haben sogar Anteil an der göttlichen Natur bekommen (2. Petrus 1, 3 – 4). Wir sind Heilige (1. Korinther 1, 2 u.v.a.m.), der Herr Jesus Christus selbst lebt in uns (Kolosser 1, 27). Wer also wahrhaft wiedergeboren ist, der wird gar nicht auf die Idee kommen, den Herrn zu verlassen, denn alles, was aus Gott geboren ist, überwindet die Welt (1. Johannes 5, 4).

      3) „Wir können uns von Gott abschneiden. Deswegen sagt Jesus im Bezug auf die Ehe, die ein Bild für unsere Beziehung zu Gott ist: Was nun Gott zusammengefügt hat, das soll der Mensch nicht scheiden! (Mk 10,9; Schlachter 2000)“ – Sorry aber solchen Unsinn kann man nur behaupten, wenn man die Aussagen Christi aus dem Zusammenhang reißt. Warum bezeichnet Christus die Gemeinde als Braut? Um uns zu zeigen, wie sehr Er uns liebt und wie sehr Er für uns sorgt (Epheser 5, 25 – 32). In diesem Zusammenhang findet sich keine einzige Aussage zur Frage der Errettung.
      In der von Ihnen zitierten Stelle Markus 10, 9 geht es ebenfalls nicht um die Frage, ob Christen verloren gehen können. Dort weißt Christus die Pharisäer und Schriftgelehrten zurecht, weil sie ihre eigenen Gedanken bzgl. der Ehe über die Gedanken Gottes bzgl. der Ehe stellen. (Sie tun übrigens genau dasselbe bzgl. der wunderbaren Gedanken Gottes über die Errettung der Seinen.)

      4) „Bleibt in mir, und ich [bleibe] in euch! Gleichwie die Rebe nicht von sich selbst aus Frucht bringen kann, wenn sie nicht am Weinstock bleibt, so auch ihr nicht, wenn ihr nicht in mir bleibt. (Joh 15,4; Schlachter 2000).“ – Zählen Sie sich zu den Gläubigen vor der Auferstehung und Himmelfahrt Jesu? Wissen Sie nicht, dass Christus an Pfingsten Seinen Geist gesandt hat, durch diesen in uns lebt und dass dieser Geist „in Ewigkeit bei uns bleibt“? (Johannes 14, 16 – 17) Und ganz nebenbei: Wie bleiben denn Reben am Weinstock? Strengen die sich täglich an, haben die Angst, vom Weinstock abzufallen? Nein, sie sind ganz natürlich organisch verbunden. Eine gesunde Rebe wird ganz natürlich ohne jede Anstrengung, Frucht bringen, weil die Kraft dazu nicht aus ihr kommt, sondern durch die Nährstoffe, mit denen sie vom Weinstock versorgt wird.

      5) „Denn gleichwie der Leib ohne Geist tot ist, also ist auch der Glaube ohne die Werke tot. (Jak 2,26)“ – Wo ist da der Wispruch zur Überzeugung, dass der wirklich Errettete niemals mehr verloren geht? Wer wirklich von neuem geboren ist, der wird natürlich auch Werke des Glaubens hervorbringen, er kann gar nicht anders, weil Christus Jesus in ihm lebt (Kolosser 1, 27). Die Ermahnung des Jakobus richtet sich an solche, die diese Werke hervorbringen, sondern an solche, die sich mit frommen Worten darüber betrügen, dass sie gar nicht wiedergeboren sind.

      6) „Wir können uns von Gott abschneiden.“ – Ach wirklich? Dann müssen Sie ja stärker sein, als der Gott, dem Sie vorgeben zu glauben. Der Apostel Judas schreibt, dass Wiedergeboerene „in Gott, dem Vater, geliebt und in Jesus Christus bewahrt“ werden. Ich käme gar nicht auf den gedanken, in das Amt des Herrn Jesus Christus einzugreifen und mich selbst zu bewahren (1. Petrus 4, 15).

      Nicht diejenigen gehen fehl, die in allem der Gnade Gottes vertrauen, sondern diejenigen, die meinen mit ihrer eigenen Kraft zum Heil Gottes beitragen zu müssen (Jeremia 17, 5).

  8. Gleichnis vom guten Hirten: Die Schafe verirren sich oft auf dem Weg!
    Der gute Hirte rettet selbstlos seine Schafe, auch wenn sie sich noch so weit verirren. Darauf vertrauen seine Schafe: “Meine Schafe hören auf meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir nach; und ich gebe ihnen ewiges Leben, und sie werden in alle Ewigkeit nicht umkommen (oder: verlorengehen), und niemand wird sie meiner Hand entreißen. Mein Vater, der sie mir gegeben hat, ist größer als alle, und niemand vermag sie der Hand meines Vaters zu entreißen. Ich und der Vater sind eins!” (Joh.) „Was meint ihr? Wenn jemand hundert Schafe hat und eines von ihnen sich verirrt, lässt er dann nicht die neunundneunzig auf den Bergen zurück und sucht das verirrte?
    Und wenn er es findet – amen, ich sage euch: er freut sich über dieses eine mehr als über die neunundneunzig, die sich nicht verirrt haben. So will auch euer himmlischer Vater nicht, dass einer von diesen Kleinen verloren geht. (Mat)

    Gleichnis vom verlorenen Sohn (einmal Sohn immer Sohn):
    Der Sohn handelte bewusst gegen den Willen des Vaters, verläßt ihn, vergeudete all seine Gaben, schädigte ihn, tat keine guten Werke, ließ seine Brüder im Stich.
    Dann erkennt er sich als Sünder, eigentlich als unwürdig der Sohnschaft und bittet aber den Vater um Hilfe. Ohne etwas vorweisen zu können, sogar gegen den Willen seiner redlichen Brüder, wird er sofort wieder als Erbe und Sohn eingesetzt.

  9. Menea sagt: Die Verse über ein Glaubensleben lassen kein Verlorengehen zu!
    GeorgH fragt: Und was ist, wenn das Glaubensleben erstirbt und derjenige wieder die Welt liebhat?

    • Offensichtlich hältst du dich nur für adoptiert von Gott und nicht für neugeboren. In deinem Konzept gibt es keine Geborgenheit der Gläubigen in Jesus bei all ihren Auf und Abs. Der Gläubige muss seinen Glauben lebendig halten? Wie geht das, ohne dass wir es nicht wieder mit Leistung zu tun haben?

          • Das ist ja wieder typisch. Stellt man gute Fragen, die sich angesammelt bzw. einfach ergeben haben, dann hat man etwas Falsches gemacht.
            Steht das mit der „verbotenen“ Kommentarflut in den Bedingungen zu dieser Seite?

          • Diese Seite ist privat und reines Vergnügen – deswegen behalten wir uns solche Schritte vor … du willst nun mal nicht aus Gnade gerettet sein und gerettet bleiben: was gibt es denn dann noch zu debattieren? Oder willst du ernsthaft von deiner Position abrücken, wenn man dir gute Gründe gibt? Wenn ja: die Gründe haben wir hier in diversen Artikeln benannt

            P.S. Und nein, das ist nicht „typisch“: wir lassen hier ziemlich viel an Debatten zu

          • ich will Euch ja nicht zu nahe treten (und habe das auch noch nicht getan und ich will es auch nicht), aber Ihr habt noch nicht einmal die Grundzüge der Gnade verstanden – und da wollt Ihr mir sagen „du willst nun mal nicht aus Gnade gerettet sein und gerettet bleiben“? Wißt Ihr eigentlich was Gnade ist? Wie definiert Ihr diese?
            Ihr seht, ich suche keinen Streit, aber für eine sachliche Antwort wäre ich dankbar.

          • Gnade des Glaubens (umsonst geschenkt)…?!

            Vielleicht ist der Glaube nach dem NT selbst eine Gnade ? Nach dem Motto „Herr! Hilf meinem Unglauben !“ Jedenfalls war die radikalste biblische Umkehr vom Christenmörder zum Christbekenner, vom Saulus zum Paulus ein reines Gnadengeschenk Gottes – und kein Willensakt, keine Worterkenntnis. („und so glaub ich an ihn und danke Gott, daß ich an ihn glaube,denn wahrhaftig, es ist meine Schuld nicht“) Denn: Stehen wir nicht alle vor dem leeren Gartengrab und zweifeln wie der Apostel Thomas ? Kaum jemand vermag selig nach dem bloßen Wort zu glauben ohne zu sehen, ohne zu fühlen. Muß nicht jeder darauf hoffen, daß ihm die Gnade Gottes persönlich in einem überirdischen Augenblick entgegenkommt, damit er sehen und fühlen kann ?

          • Auch das Glauben(-Können) ist ein Geschenk. Das verkennen die Christen, die aus dem Glauben eine Leistung machen wollen („wer glaubt, empfängt – also glaube!“)

          • „Da antwortete Simon Petrus und sprach: Du bist der Christus, des lebendigen Gottes Sohn!
            Und Jesus antwortete und sprach zu ihm: Selig bist du, Simon, Jonas Sohn; denn Fleisch und Blut haben dir das nicht offenbart, sondern mein Vater im Himmel.“ (Mt 16)
            Offenbar muss selbst nach Jesus jeder darauf warten, welcher persönliche Weg des selig machenden Glaubens ihm vom gnädigen Vater gezeigt wird…

  10. Es ging von Anfang an schon immer um Sünde. Schon bei den ersten Menschen Adam und Eva.
    Sie hatten auch die Wahl sich gegen Gott zu entscheiden und haben es dummerweise auch getan.
    Der HERR ist wegen der verfluchten Sünde hier in die Welt gekommen um diese zu sühnen. Ein gewaltiger und unglaublicher Akt hierher zu kommen und dafür eine Erlösung zu schaffen.
    Gott hat sich nicht geändert. Die Hebräer Stellen gelten und alle anderen auch. Bleibt in mir..so bleibe ich in Euch usw.
    Wäre die Theorie einmal gerettet-immer gerettet gültig, wäre dass ganze Drama überhaupt nicht erst geschehen. Hätte der HERR den Teufel (die Schlange) aus Garten Eden geworden und direkt in die Hölle, hätte er keine solche Rettungsaktion über Jahrtausende starten müssen, sondern einfach friedlich mit den ersten Menschen weiter wandeln können.
    Da brauch man keine Bibelstellen dazu um dass zu begründen, sondern dass erschließt sich auch so. Neutestamentlich heißt dass, wer in die Welt zurückgeht ,geht verloren auch als Wiedergeborener. Altestamentlich denken wir an Saul, Achan, Salomo und und und…
    Die Bibel hat nie was anderes gelehrt.

    • Das ist leider unlogisch: die Tatsache, dass Erlösung nötig war verträgt sich logisch mit der Tatsache, dass wir dann aber auch erlöst sind und bleiben. Du machst daraus einen Gegensatz – da ist aber keiner. Ein Problem ergäbe sich nur, wenn es so ist, wie du sagst: dass man erlöst wird und dann wieder de-erlöst werden könnte

      Zu Hebräer siehe die entsprechenden Auslegungen auf unserer Seite

  11. – was ist, wenn die egig’ler recht haben und ich glaube egig ist falsch? Nichts.
    – was ist, wenn die egig’ler unrecht haben und ich glaube egig ist richtig? Dann hast Du ein Riesenproblem, weil Du möglicherweise etwas nicht gemacht hast, was Du hättest machen sollen.

    Um mich nun zu zerlegen, müßt Ihr anfangen damit, dass Ihr fragt, wieso ein Riesenproblem. Und dann, was meinst du mit etwas machen? Meinst du Werke?

    Aber, denkt mal nach, was passiert, wenn die egig’ler nicht recht haben.

    • Die Antwort darauf ist einfach: dann ist der Himmel ziemlich leer. Dann haben wir alle keine Chance. Dann sind wir nicht Gottes Kinder, haben nicht seine Natur – sondern sind nur adoptiert. Dann lebt Christus nicht in uns und wir in ihm, sondern dann ist er nur zu Gast in uns. Dann hängt es von uns ab, ob wir erlöst bleiben – und das wäre auch so, wenn unser Anteil am Erlöst-Bleiben noch so klein wäre

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