Jesus hat das „Evangelium vom Reich Gottes“ verkündigt.

Mk 1,15 und sprach: Die Zeit ist erfüllt, und das Reich Gottes ist nahe gekommen. Tut Buße und glaubt an das Evangelium!

Dieser Vers steht stellvertretend für viele Aussagen Jesu zum Reich Gottes. Es war das Hauptthema seiner Lehre und Predigt.

Nach seiner Auferstehung hat er seine Jünger darüber belehrt ( Apg 1,3  ). Auch die Apostel haben das „Reich Gottes“ verkündigt ( Apg 8,12Apg 19,8 , Apg 28,23    ). Und auch in den Briefen wird es als etwas Bekanntes vorausgesetzt ( Röm 14,171Kor 15,50 , Kol 1,13 , Hebr 12,28Jak 2,5 , 2Petr 1,11    ).

Paulus konnte das Reich Gottes Jahre später so zusammen fassen: Denn das Reich Gottes ist nicht Essen und Trinken, sondern Gerechtigkeit und Friede und Freude im Heiligen Geist.“   ( Röm 14,17 ) Das Evangelium des Reich Gottes war also nicht durch das Evangelium der Gnade ersetzt worden (wie man manchmal hört und liest).

Es scheint also eine wichtige Angelegenheit zu sein. Nur was ist es eigentlich? Wie geht es dort zu? Welche Regeln gelten dort? Wie ist der Charakter  seines Herrschers? Und wie sind die Bewohner dieses Reiches so?

Diese Fragen sind nicht zu beantworten, indem wir das Reich Gottes bereisen und uns dort umsehen. Es ist kein territoriales Gebilde, sondern ein unsichtbares Reich (jedenfalls in dieser Zeit).

Lk 17,20 Und als er von den Pharisäern gefragt wurde: Wann kommt das Reich Gottes?, antwortete er ihnen und sprach: Das Reich Gottes kommt nicht so, dass man es beobachten könnte; Lk 17,21 auch wird man nicht sagen: Siehe hier! Oder: Siehe dort! Denn siehe, das Reich Gottes ist mitten unter euch.
Für seine jüdischen Zuhörer war das sehr schwer zu verstehen. Sie erwarteten selbst nach der Auferstehung noch, das Jesus nun aber endlich ein politisches Reich für und zugunsten Israels aufrichten würde:
Apg 1,6 Sie nun, als sie zusammengekommen waren, fragten ihn und sagten: Herr, stellst du in dieser Zeit für Israel das Reich wieder her?
Das ist aber etwas, was erst nach der Wiederkunft Jesu passieren wird. Es wäre zudem ein Mißverständnis, die  unsichtbare Form des Reiches Gottes zu vernachlässigen zugunsten der späteren sichtbaren Form des Reiches Gottes. Denn jetzt haben wir mit der unsichtbaren Form des Reiches Gottes zu tun.

Da wir das Reich Gottes nicht sehen können, hat es also auch mit Glauben zu tun. Es selbst kann man nicht sehen, kann aber seine Auswirkungen spüren. Und man kann Jesus glauben, wenn er erklärt, wie es dort zugeht.

 Joh 3,3 Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht von neuem geboren wird, kann er das Reich Gottes nicht sehen.
 .

Der Charakter des Reiches Gottes

Wenn wir fragen, was das Reich Gottes denn sei, können wir schnell in nichtssagenden Definitionen wie „ein unsichtbarer Bereich, in dem Gott herrscht“. Deswegen sind andere Fragestellungen wie die oben schon genannten sinnvoller: Wie geht es dort zu? Welche Regeln gelten dort? Wie ist der Charakter  seines Herrschers? Und wie sind die Bewohner dieses Reiches so?

Wenn das Reich Gottes so zentral ist, dann ist es wichtig zu wissen, wie es dort zugeht. Jesus hat viel Zeit darauf verwendet, den Menschen genau das zu erklären. In seinen Gleichnissen zum Reich Gottes ist nicht immer klar, was bestimmte Gleichnisse bedeuten – aber das meiste ist verständlich. Und der Rest wird sich auch noch irgendwann klären.

Aber auch sein Handeln verdeutlicht die Prinzipien Gottes. Jesus heilte und befreite. Er tat das „umsonst“ und ohne Vorleistung. Er wandte sich denen zu, die vom religiösen Establishment seiner Zeit ausgegrenzt wurden. Das sprach sich schnell herum bei den Ausgegrenzten und sie kamen in Scharen. Ihnen und allen anderen macht er klar: Das Reich Gottes ist kein Bereich moralischer und sonstiger Perfektion. Weizen und Unkraut wachsen zusammen ( Mt 13,24 ). Die religiösen Hochleistungssportler werden deshalb von Jesus massiv kritisiert, weil sie den Schwachen, Armen, Unreinen, Sündern, Kindern etc suggerieren, diese könnten natürlich niemals ins Reich Gottes kommen (weil ihnen die moralische und religiöse Qualifikation fehle).

Mt 21,31 … Jesus spricht zu ihnen: Wahrlich, ich sage euch, dass die Zöllner und die Huren euch vorangehen in das Reich Gottes. Mt 23,13 Wehe aber euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, Heuchler! Denn ihr verschließt das Reich der Himmel vor den Menschen; denn ihr geht nicht hinein, und die, die hineingehen wollen, lasst ihr auch nicht hineingehen.

Es ist also ein Reich, in dem wir Sünder finden – Sünder, die die Liebe Gottes brauchen. Die Selbstgerechten finden wir dort nicht, denn sie haben die Liebe Gottes ja angeblich nicht nötig.

Das Reich Gottes beruht auf dem Prinzip des Wachstums aus kleinen, unscheinbaren Anfängen (Gleichnis vom Senfkorn). Den Betroffenen ist nicht einmal klar, wie das genau geschieht ( Mk 4,27 ).

Im Reich Gottes bekommen alle das Gleiche – die überreiche Liebe und Zuwendung Gottes ( Mt 20 ) . Dass es welche gibt, die darüber murren, zeigt, dass es genug „Bürger“ des Reich Gottes gab und gibt, die seine Prinzipien nicht verstanden haben. Sie leben quasi mit einer systemfeindlichen Ideologie in einem System, in dem es ihnen kaum besser gehen könnte – denn sie gönnen das Wohlergehen denen nicht, die „weniger“ getan haben als sie selbst. Selbst wenn wir also neugeboren sind und damit sowieso im Reich Gottes sind, können wir trotzdem wieder zu denen gehören, die das Reich der Himmel „verschließen“

Ähnliches verdeutlicht auch das Gleichnis vom unbarmherzigen Knecht – auch hier ein Mitglied des Reiches Gottes, das wenig verstanden hat, wie sehr ihm vergeben wurde. Traurig auch der Mensch, der sein Talente vergrub – denn sein Bild vom Herrscher des Reiches war völlig verzerrt

Mt 25,24 Es trat aber auch herbei, der das eine Talent empfangen hatte, und sprach: Herr, ich kannte dich, dass du ein harter Mann bist; du erntest, wo du nicht gesät, und sammelst, wo du nicht ausgestreut hast;

Statt eines Gottes, der ihm immer zugewandt ist und ihm voraussetzungslos Gutes tun will, sieht er einen „harten Mann“. Und nichts könnte weiter weg sein von der Wahrheit: Jesus präsentiert Gott als Papa. So hat er selbst Gott erlebt, so präsentiert er ihn anderen.

Sich auf das Reich Gottes zu konzentrieren, ist auch deshalb sinnvoll, weil wir damit immer wieder neu über den Herrscher dieses Reiches nachdenken: Gott ist  gut ist und gibt gerne, weil er uns überreich liebt; er ist kein harter Mann. Das kann uns befreien von der ständigen Sorge um unsere Mittel zum Überleben:

Lk 12,31 Trachtet jedoch nach seinem Reich! Und dies wird euch hinzugefügt werden.

Allerdings ist das kein Verbieten von Sorgen im Namen eines „starken“ und zugreifenden „Glaubens“ – sondern das Sorgen erledigt sich immer wieder, wenn wir „sehen“, wie gut Gott es mit uns meint und wie sehr er uns beschenken will und unsere Bedürftigkeit nicht nur kein Problem ist, sondern völlig in Ordnung.

Mit dem Reich Gottes ist Kraft verbunden.

Lk 11,20 Wenn ich aber durch den Finger Gottes die Dämonen austreibe, so ist also das Reich Gottes zu euch gekommen.

Diese Erfahrung war auch viele Jahre später noch präsent:

1Kor 4,20 Denn das Reich Gottes besteht nicht im Wort, sondern in Kraft.

Da keine Leistung erbracht werden muss (auch keine Glaubensleistung!!), geschehen Heilungen und Befreiungen einfach. Sie verdeutlichen, wie sehr Gott Menschen zugewandt ist.

Und für alle, die nicht davon ablassen wollen, das Reich Gottes (bzw. wohl eher das Reich des Gesetzes) in dieser Welt „errichten“ zu wollen und seine „Werte“ für alle Menschen verbindlich zu machen, stellt Jesus die Dinge klar:

Joh 18,36 Jesus antwortete: Mein Reich ist nicht von dieser Welt; wenn mein Reich von dieser Welt wäre, so hätten meine Diener gekämpft, damit ich den Juden nicht überliefert würde, jetzt aber ist mein Reich nicht von hier.

 

Wer kommt hinein?

Grundsätzlich haben es natürlich alle Menschen nötig, ins Reich Gottes zu kommen. Aber manche Menschen würden es weit von sich weisen, so ein Reich nötig zu haben – und verkennen dabei, wie zutiefst bedürftig sie sind.

Nicht umsonst benennt Jesus Kinder als Vorbild: sie sind hilflos, bedürftig, auf fremde Hilfe angewiesen, brauchen Geschenke, denn sie können nicht für sich selbst sorgen. Kurz und gut: sie haben noch nicht die Illusionen vermeintlich starker und kompetenter Erwachsener – und auch nicht ihre Hoffnungslosigkeit, die sagt: „du kriegst nichts geschenkt im Leben“.

Mk 10,14 Als aber Jesus es sah, wurde er unwillig und sprach zu ihnen: Lasst die Kinder zu mir kommen! Wehrt ihnen nicht! Denn solchen gehört das Reich Gottes.

Durch die Neue Geburt kann man das Reich Gottes erst „sehen“, d.h. verstehen, wie es dort zugeht:

Joh 3,3 Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht von neuem geboren wird, kann er das Reich Gottes nicht sehen.

Die „Regeln“ im Reich Gottes sind so unfaßbar anders als die Regeln dieser Welt (auch die Regeln religiöser Systeme)

Kol 1,13 er hat uns gerettet aus der Macht der Finsternis und versetzt in das Reich des Sohnes seiner Liebe.

Das heißt aber nicht zwangsläufig, dass nur wiedergeborene Christen im Reich Gottes sein können oder zumindest von seiner Wirkung profitieren können.

 

Es ist außerdem ein Reich für die, die sowieso schon durch ihre Lebensumstände oder ihr Lebensgefühl merken, dass sie nichts zu bieten und vorzuweisen haben:

Mt 5,3 Glückselig die Armen im Geist, denn ihrer ist das Reich der Himmel.

 

Das „Erben“ des Reiches Gottes liegt in der Zukunft – und ist nicht identisch mit dem Hineinkommen ins Reich Gottes.

1Kor 6,9 Oder wisst ihr nicht, dass Ungerechte das Reich Gottes nicht erben werden? Irrt euch nicht! Weder Unzüchtige noch Götzendiener noch Ehebrecher noch Lustknaben noch Knabenschänder 1Kor 6,10 noch Diebe noch Habsüchtige noch Trunkenbolde noch Lästerer noch Räuber werden das Reich Gottes erben.

Diese Stelle wird natürlich gerne so verstanden, als hätten sich die Zugangsvoraussetzungen zum Reich Gottes seit Jesu Dienst verändert. Deshalb ist die Unterscheidung zwischen Hinein-Kommen und Erben wichtig.

Sogar Nicht-Christen scheinen das Reich Gottes erben zu können – wenn auch erst nach der Wiederkunft Jesu:

Mt 25,34 Dann wird der König zu denen zu seiner Rechten sagen: Kommt her, Gesegnete meines Vaters, erbt das Reich, das euch bereitet ist von Grundlegung der Welt an!

Der Kontext zeigt: Die Rede ist von denen, die Christen im Gefängnis besucht haben, ihnen Trinken und Essen gebracht haben. Das widerspricht natürlich deutlich unseren exklusiven Vorstellungen, wie das „Erben“ des Reiches geregelt sein könnte. Und da kann es durchaus sein, dass wir Aussagen wie 1Kor 15,50Dies aber sage ich, Brüder, dass Fleisch und Blut das Reich Gottes nicht erben können, auch die Vergänglichkeit nicht die Unvergänglichkeit erbt“ bisher auch zu exklusiv gedeutet haben.

 

Wer kommt nicht oder nur schwer hinein?

Wer sein Vertrauen auf seinen Reichtum setzt, wird es schwer haben, in das Reich Gottes hinein zu kommen. Denn er hat naheliegend das Gefühl, eben nicht hilflos und bedürftig zu sein. Hilft ihm sein Reichtum nicht beständig?

Mk 10,23 Und Jesus blickte umher und spricht zu seinen Jüngern: Wie schwer werden die, welche Güter haben, in das Reich Gottes hineinkommen!

Es ist naheliegend, das auch auf andere „Güter“ auszuweiten: Bildung, Schönheit, Kraft, Erfolg u.a. Wer noch etwas hat, auf das er sich etwas einbildet, wird sich mit dem Reich Gottes schwer tun.

Ebenfalls schwer haben es die, die sich nicht als geistlich arm sehen und vielmehr meinen, aufgrund ihrer Frömmigkeit und ihrer Werke gut mit Gott zu stehen

Mt 23,13 Wehe aber euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, Heuchler! Denn ihr verschließt das Reich der Himmel vor den Menschen; denn ihr geht nicht hinein, und die, die hineingehen wollen, lasst ihr auch nicht hineingehen.

 

Was motiviert Menschen für das Reich Gottes?

Auch hier haben wir durch lange Jahrhunderte falscher Predigt und Lehre unzutreffende Vorstellungen davon, was Menschen motiviert, in das Reich Gottes zu kommen.

Angst ist nie eine Motivation – sondern vielmehr ist Faszination der Beweggrund, im Reich Gottes leben zu wollen. Das veranschaulicht Jesus durch zwei kurze Gleichnisse:

Mt 13,44 Das Reich der Himmel gleicht einem im Acker verborgenen Schatz, den ein Mensch fand und verbarg; und vor Freude darüber geht er hin und verkauft alles, was er hat, und kauft jenen Acker. Mt 13,45 Wiederum gleicht das Reich der Himmel einem Kaufmann, der schöne Perlen suchte; Mt 13,46 als er aber eine sehr kostbare Perle gefunden hatte, ging er hin und verkaufte alles, was er hatte, und kaufte sie.

Der Wert und das Besondere und das Kostbare des Reiches Gottes sind diesen Menschen sofort deutlich. Sie müssen nicht gezwungen werden, ihre ganze Aufmerksamkeit dem Reich Gottes zuzuwenden. Hier ist keine Spur von Zwang oder Müssen. Ein freier Wille entsteht dadurch, dass man mitgerissen wird. Eine Hingabe-Leistung findet nicht statt.

In gewisser Weise ist das Reich Gottes die Ausweitung der Liebe Gottes, seiner herzlichen und engagierten Zuwendung zu jedem einzelnen von uns (ein wohlbekanntes Thema) auf eine kollektive Ebene. Hier geht nicht um ein „jeder für sich“, sondern um ein „alle füreinander“.

 

Was ist das Reich Gottes nicht?

  •  Es ist kein anderes Wort für die Erlösung bzw. die Neue Geburt – denn sonst wären dort nicht die „die Söhne des Reiches“ und die Söhne des Bösen.

Mt 13,38 der Acker aber ist die Welt; der gute Same aber sind die Söhne des Reiches, das Unkraut aber sind die Söhne des Bösen; ähnlich Mt 13,47

Mt 13,33 Ein anderes Gleichnis redete er zu ihnen: Das Reich der Himmel gleicht einem Sauerteig, den eine Frau nahm und unter drei Maß Mehl mengte, bis es ganz durchsäuert war.

  • Es ist kein Bauprojekt – man kann nicht daran bauen (eine beliebte Formulierung: „Reich Gottes bauen“); vielmehr wächst es und man weiß nicht wie ( Mk 4,27 ); siehe dazu auch https://mt1820today.wordpress.com/2008/05/06/wir-brauen-gottes-reich-ach-ja/
  • es ist nicht identisch mit der Gemeinde der Erlösten – aber die Gemeinde der Erlösten befindet sich natürlich auch „im“ Reich Gottes
  • erst recht ist es nicht identisch mit einer Ortsgemeinde: in der kann sich des öfteren mal sehr wenig Reich Gottes befinden (im Sinne von Barmherzigkeit, Erbarmen, Liebe, Zuwendung, Heilung) – und viel von harter Verurteilung und religiöser Ausgrenzung
  • es war offensichtlich nicht identisch mit dem politischen Reich, dass die Juden zur Zeit Jesu erwarteten (aufgrund alttestamentarischer Weissagungen über das Reich Gottes)
  • es ist auch in dieser Zeit kein politisches Reich (sondern erst nach der Wiederkunft Jesu); und deshalb ist es auch kein legitimes biblisches Ziel, eine Art theokratische Verzerrung des Reiches Gottes errichten zu wollen und mit „biblischen Prinzipien“ das Leben von Nicht-Christen zu terrorisieren

 

Fazit

Das Reich Gottes ist (in dieser Zeit) also ein unsichtbarer Bereich, in dem völlig andere Regeln gelten als in dieser Welt. Es ist ein Reich der Gnade. Hier muß nicht geleistet werden, hier braucht es keinen starken Willen, keine Befähigung. Deswegen sind auch Kinder qualifiziert für das Reich Gottes; oder auch Arme und Ungebildete. Gottes Güte, sein Erbarmen, seine Zuwendung sind hier in leichtester Weise zugänglich. Das beinhaltet auch Heilung, Veränderung, Befreiung.

Es ist eigentlich leicht zugänglich für Arme, Schwache, Versager, Sündern u.a. – und oftmals schwer zugänglich für die, die auf die eine oder andere Weise reich sind. Und gerade auch für die, die in einem religiösen Sinne „reich“ sind an Selbstgerechtigkeit, Unbarmherzigkeit, Härte u.a. (was durchaus auch für ganze „christliche“ Ortsvereine ähm „Gemeinden“ gelten kann).

Die, die neugeboren sind, leben in ihm  – wenn auch manchmal leider mit einer völlig reichs-inkompatiblen (sprich: selbstgerechten, ausgrenzenden) Sicht auf die Dinge. Andere spüren seine Gegenwart und kommen auch hinein und genießen seine Wirkungen. Innerhalb des Reiches Gottes gibt es in dieser Zeit keine klare Unterscheidung zwischen Gläubigen und Ungläubigen (was vielleicht auch einige Stellen erklären kann, die gerne als vermeintlicher Beweis für Heilsverlust herangezogen werden).

 

Siehe dazu auch die Vortragsreihe „Ich bin für dich da“ von Michael Trenkel, hier erhältlich; und die Vorträge von Siegfried Zimmer im Rahmen von worthaus zum Thema „Reich Gottes“

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  1. Beeindruckende Zusammenfassung!
    Dazu fällt mir spontan ein Satz aus der Bergprdigt ein: „Selig, die hungern und dürsten nach der Gerechtigkeit; denn sie werden satt werden!“
    Damit sind wohl nicht die gerechten Kämpfer und Rächer gemeint, die für Gerechtigkeit sorgen wollen, sondern die Versager und Sünder, die in dieser Welt den Status des Gerechten verspielt haben und auf die Gnade Gottes angewiesen sind ohne sie verdient zu haben!

  2. Kleine weitere Überlegung:
    „Sogar Nichtchristen scheinen in das Reich Gottes gelangen zu können“

    Dies findet indirekt Bestätigung im Gleichnis vom Kamel und Nadelöhr (+reicher Mann). Hier stellt Jesus die Frage nach dem „ewigen Leben“ als gleichwertig zur Frage nach dem „Reich Gottes“ dar. Die Frage nach dem „ewigen Leben“ ist z.B. auch der Ausgangspunkt der Erzählung vom Barmherzigen Samariter. Hier wird der Samariter als dafür beispielhaft in seinem Handeln dargestellt: So muss man Handeln, um das ewige Leben zu gewinnen. Der Samariter ist kein Christ und unterschied sich vom Judentum in seinem Gottesglauben in etwa so wie heute Christen und Moslems. Aber er erfüllte die Gebote der Bergpredigt/Feldrede und erwies sich so in seinem Tun auch als ein „Sohn des Höchsten“ (Gottes), durch: Barmherzigkeit, Hilfe ohne Dank zu erwarten, Feindesliebe etc. – als Nachfolger Christi und damit würdig dem Reich Gottes!
    (Auch er lebt nicht nach dem Fleisch, sondern nach der Liebe/Geist des Höchsten ein Leben, das über die materielle Welt hinausweist, szs. aus Gott geboren)

  3. Noch ein paar interessante Stellen aus euerem Artikel (Schade, dass ihr so wenig Aufmersamkeit findet! Wenn zu ausführlich löschen!)

    Ihr schreibt zum Reich Gottes:
    „Es war das Hauptthema seiner Lehre und Predigt.“ (genau! Die Grundhoffnug des Glaubenden)
    „Es ist außerdem ein Reich für die, die sowieso schon durch ihre Lebensumstände oder ihr Lebensgefühl merken, dass sie nichts zu bieten und vorzuweisen haben“ (genau! Die historische Hoffnung Israels)
    nicht irdisches, sondern „geistiges Reich“ (genau! der Traum der Propheten war immer schon nicht irdisch!!)

    Vielleicht kann man es so beschreiben und herleiten?
    Kein Volk, kein Reich, wurde von der Geschichte so grausam geschlagen wie Israel (Babylonische Gefangenschaft, Sklaven in Ägypten usw.) Dieses Hirten/Wüstenvolk hatte in den Augen der meisten nichts zu bieten, es war ein Spielball der Mächte und immer von Versklavung, Hunger usw. bedroht. So entwickelte es eine einzigartige Spiritualität, deren Grundgefühl war: Hier auf der Erde läuft so ziemlich alles falsch: Könige und Mächte verschwören sich gegen den Frieden, gegen die Armen usw. Das Reich nach dem Willen Gottes muss etwas grundlegend anderes sein als die traditionelle irdische Königsherrschaft! Die Propheten erträumten sich ein ein geistiges (!!) Reich des Friedens, ein surreales Reich, indem „Wölfe bei den Lämmern wohnen“, „die Könige dienen“ usw. Dieses Reich musste die eigentliche Heimat der Menschen sein. Und viele waren bereit dafür zu sterben. In ihrer Einfachheit griffen sie zwei zentrale menschliche Bilder auf, die für das Reich Gottes stehen sollten:

    Das Bild des grünen Paradieses, in dem alle Menschen einfach, gleich und schön sind. Das Bild der himmlischen Stadt aus Gold, des himmlischen Jerusalem, indem jeder Bürger gleichermaßen an den Schätzen der Kultur Teil hat. (vgl. z.B.Paulus der vom himmlischen Jerusalem als seiner Heimat spricht, oder Jesus, der versichert, dass das Reich Gottes das Paradies ist usw.)

    (Auch heute noch kann man z.B. in Protestsongs diese Ur-Bilder des Reiches Gottes finden. Bekanntestes Beispiel in letzter Zeit, wohl: Guns n Roses: Paradise City. Axl Rose bittet hier Gott (Jesus? Jedenfalls hatte er oft sein Jesus-Sirt an, als er es sang) ihn in die heilende Stadt zu führen.)

    Das Entscheidende dabei ist: Nach dem NT ist nicht perfekte Gotteserkenntnis und perfekte Glaubenstat zentral für den Glauben, sondern die Hofffnung auf dieses Reich der Gnade: Der Glaube an ein unverdientes Geschenk Gottes. Johannes der Täufer, der wilde Mann aus der Wüste, zweifelte im Gefängnis öffentlich an Jesus, aber Jesus nannte ihn trotzdem den Größten der Sterblichen – weil auf das Reich Gottes hoffte. Thomas zweifelte ebenso, aber Jesus versprach ihn seinen Frieden, denn Thomas hoffte auf das Reich Gottes. Ebenso handelte Jesus am Verleugner Petrus und an Philippus, der ihm kurz vor seinem Tode sagte, dass er immer noch nicht wisse, wer der Vater ist. Das NT geht sogar so weit, dass es den schwerreichen Josef von Arimathäa einen „Jünger Jesu“ nennt, obwohl dieser sich nicht öffentlich zu Jesus bekannte – aber er hoffte innerlich heimlich auf das Reich Gottes.

    • Danke für die Ergänzungen … die Aufmerksamkeit (wir haben durchschnittlich etwa 40 bis 60 Seitenzugriffe am Tag und sind bei mancher google-Suche direkt unter den ersten 10 Ergebnissen) ergibt sich u.a. daraus, wie sehr ein Gläubiger unter dem Gesetz leidet und wie er sich den Schaden daraus und den Schmerz erklärt. Solange er noch der Meinung ist, er hätte eben nicht genug getan, sich nicht genug angestrengt, stellt er eben sich selbst in Frage, die eigene Person, sieht sich als „Fehler“ – und nicht das Gesetzessystem, unter dem er lebt und leidet (daher auch unsere Polemik gegen das Leben unter Gesetz!). Klare Erkenntnis ist hier ähnlich „gnadenvoll“ (also ein Geschenk!) wie im Bereich der Erlösung. Niemand kann das „machen“.

      Neben uns gibt es ja inzwischen weitere Angebote, die auf die wirklichen Ursachen der frommen Misere aufmerksam machen, sie anschaulich erklären und den Ausweg ähnlich wie wir beschreiben (Michael Trenkel in Deutschland, Andrew Farley in den USA) – und eben auch nicht wieder klammheimlich die alten Ursachen mit einschmuggeln (wie manche „Gnadenlehrer“). Davor gab es seit den 1970er Jahre Jeff VanVonderen und David Seamands (siehe unsere Literaturliste unter https://www.amazon.de/registry/wishlist/1EHFYF5EA0E7Y/ref=reg_hu-wl_goto-registry?_encoding=UTF8&sort=date-added ), erst nur in den USA und dann auch auf Deutsch …

      … und natürlich ist es sehr wünschenswert, wenn dieses Angebot noch mehr Aufmerksamkeit finden würde. Damit würden sich aber auch die Konflikte innerchristlich verschärfen … vielleicht wäre es sogar sinnvoller, es würden sich weitere Webseiten mit diesem Inhalt finden (statt dass einzelne Vertreter „bekannter“ werden): denn gerade bei diesem Thema ist die Vermeidung jeglichen Personenkults sehr wichtig und entspricht dem Inhalt der Sache, um die es geht … für sehr wichtig halten wir auch das Thema „freie Gnade“, wie Michael Schneider es verdienstvoll thematisiert und auf die entsprechende Literatur aufmerksam macht (http://freiegnade.blogspot.de): denn selbst wer hier und jetzt unter Regeln und Gesetz lebt, hat wenigstens verstanden, dass seine Erlösung absolut gar nichts mit der Einhaltung von Regeln zu tun hat … und die Bemühungen von Siegfried Zimmer von „worthaus“ schätzen wir auch sehr: er benutzt den Begriff „Gnade“ kaum, redet aber ständig über die Sache an sich …

  4. (wie immer: wenn zu weitgehend löschen!)

    Interessant!
    Ihr schreibt sinngemäß: „Wie kommt man in das Reich Gottes? (…) Nicht umsonst benennt Jesus Kinder als Vorbild (…) Sie haben nicht die Hoffnungslosigkeit und Kleingläubigkeit der Erwachsenen“ usw.

    Eure Gedanken fand ich auch mal bei einem berühmten Schriftsteller – Oscar Wilde – genauer ausgeführt ! (der mit dem Kult-Grab im Cimetiere Pere Lachaise). Man sagt, er ging von diesen Gedanken aus und sah den Geist Jesu vor allem als einen poetisch-künstlerischen Geist: den Geist einer kindlich-romantischen, nicht gedanklich limitierten Poesie. Jesu Worte, vom „Glauben im Herzen“, der „jeden Berg versetzen kann“, vom naiven Glauben der Kinder als Vorbild, seine Kritik an den Buchstaben-Jüngern usw. deutete er als Aufforderungen zu einem poetisch-künstlerischem Glauben, der szs. poetisch-schöpferisch in Musik und Kunst die oft grausame, leidensvolle Welt überwindet und in das Reich Gottes führt. Szs. Jesus als der ultimative, mit kindlicher Phantasie begabte Künstler, der alle Menschen mit den Erzeugnissen seiner Gnade beschenken will ! (Wenn man seine Kunsttheorie als Laie so zusammenfassen kann?!)

    So sind m.E. seine Märchen u. Erzählungen für Kinder u. Jugendliche auch für Erwachsene sehr interessant zu lesen – sie enthalten bei aller überbordender Phantasie viele poetische Bilder aus dem NT.
    Das bekannte Märchen „The Selfish Giant“ z.B. lässt sich leicht in eure Gedanken übersetzen: Der Riese (= Erwachsene) öffnet sein Herz/Seele den Kindern, findet dadurch Jesus und das Reich der Gnade usw. Märchen wie „The Happy Prince“ oder „The Young King“ lassen sich auf den Prinzen/König und das Reich Gottes übertragen: Aus einem irdischen Herrscher wird der König des Gnadenreiches, das den Verlorenen hilft usw. Am bekanntesten ist wohl „The Fisherman and his Soul“: Der Fischer muss seine irdische Seele verlieren, die Religion überwinden, um mit seiner fremden Meerjungfrau eine Liebe zu erfahren, die nicht von dieser Welt ist und in ein anderes Reich führt usw. (Fun fact: Gibt´s auch in der Pop-Kultur: Sade als Meerjungfrau in „No Ordinary Love“)

    • … wir lassen das mal stehen – denn wir sind der Meinung, dass das Verhältnis von Christen zu Kunst dringend ein entspannteres werden muss. Oder ein interessierteres, weniger mißtrauisches.

      Ob Oscar Wilde tatsächlich das Reich Gottes erklären wollte, steht auf einem anderen Blatt 😉

  5. Das Reich Gottes und die Kunst…
    (löschen kein Problem, hab für mich selbst zusammengefasst !)

    Eine der großen Merkwürdigkeiten unserer Kultur ist wohl, daß wir Künstler und Schriftsteller wie Leonardo, Michelangelo, Raphael, Shakespeare, Goethe und wie sie alle heißen, allgemein als extrem gottbegnadete Menschen ansehen. Aber wir fragen kaum danach, wie sie Jesus und das NT gedeutet haben, was für sie eigentlich der Weg in das Reich Gottes war. Da vertrauen wir lieber den Theologen. Wir denken immer: „ Diese Menschen haben in der Kunst ihre persönlichen Gefühle ausgelebt, aber nicht richtig wissenschaftlich die Bibel untersucht. Also sind sie in ihrer Glaubensinterpretation nicht von Bedeutung…“ Dabei scheint es bei ihnen sehr interessante Deutungen Jesu und seines Glaubens, auch in Richtung konsequenter Gnade, zu geben !? Hier einige Beispiele aus der Kunst, von denen ich mal gehört habe, die die Lehre von konsequenter Gnade unterstützen könnten. (müsste man mal genauer durchdenken…)

    Z.B. Raffaels berühmtestetes Gemälde: Die Transfiguration. Es zeigt doch eindeutig Jesus als die Verkörperung der heilenden Gnade Gottes – irdisches Gesetz und Propheten treten vor ihr zurück und werden von ihr erhellt !? Und die jüdischen Jünger lesen in einem Buch = Altes Testament, um zu heilen, können es aber nicht. Nur die Gnade Gottes direkt vom Himmel, verkörpert in Jesus, vermag zu heilen und in das Reich Gottes zu führen !?
    Z.B. Gehörnter Moses des Michelangelo. Es zeigt Moses, wie er mit den Gesetzestafeln vom Berg Sinai hinabgestiegen ist. Und zwar den Moment den auch Paulus in 2 Kor 3 beschreibt: den vergänglichen Glanz des Gesetzes, der sich auf dem Gesicht Mose widerspiegelt und vor dem sich die Juden fürchteten. Viele stellten sich hier die Frage: Warum interpretiert hier Michelangelo diesen Glanz so dämonisch, ja fast teuflisch (mit den übergroßen Hörnern). Wollte er damit ein Statement gegen das Gesetz geben !?
    Z.B. Allgemein die Malerei der (italiensichen) Renaissance mit ihrer Marienverehrung, den Himmelfahrten und Engeln. Die Künstler interpretierten Maria als das Symbol der Gnade Gottes (des heiligen Geistes) durch die der Glaubende wieder zum Engels-Kind (wie sein Bruder Jesus) wird. Getreu den Worten Jesu: „Amen, das sage ich euch: Wer das Reich Gottes nicht so annimmt, wie ein Kind, der wird nicht hineinkommen.“ (Mk 10) Indem der Glaubende Jesus als seinen Bruder erkennt, bekommt er Maria als Mutter, getreu den Worten Jesu am Kreuz: „Frau, siehe, dein Sohn!“ (Joh 19) usw. Durch diese brüderliche Liebe = Jesus, durch diese mütterliche Gnade = Maria, steigt er als Engels-Knabe in den Himmel zum Vater in das Reich Gottes auf – jenseits aller irdischer Gesetze.

    Jedenfalls scheint es so zu sein, dass allgmein in der Kunst und bei den berühmten Künstlern eine viel stärkere Betonung der göttlichen Gnade – jenseits aller irdischer Gesetze – vorliegt, als in der Theologie bzw Religion. Und dies scheint nicht nur auf das Christentum begrenzt. (Weil ihr es auf Facebook angesprochen habt: Ich hab z.B. mal gehört, dass in der islamischen Welt nahezu alle berühmten Dichter ab dem 12. Jh. den Islam/Koran antinomistisch und allversöhnend ohne Hölle gedeutet haben, nach dem Motte: Die Gnade Gottes kann mit keinem irdischen Bild (z.B. Hölle/Fegefeuer), Gesetz usw. verglichen werden. Sie erlöst von allem Irdischen. Jesus war einer ihrer Propheten (im Islam ist er der „Prophet der Liebe“) usw.

    • Einige weitere Beispiele, wie die Kunst interessante, ungewöhnliche Perspektiven auf das Reich Gottes – in Richtung allgemeiner Gnade – geben könnte !?
      (Wollte ich mal genauer durchdenken, ist mein Hobby! Vielleicht auch für euch interessant? Sonst löschen!)

      Z.B. Spekulationen um die Liebesverbindung von Maria v. Magadala und Jesus jenseits des jüdischen Gesetzes. Hier scheinen vor allem die Malerei der Renaissance und ihre zentralen Bildmotive die Ursache: Kreuzestod und Auferstehung. Beim Kreuzestod („Es ist vollbracht“) befindet sich allgemein die „Glaubensfamilie“ = die engsten Vertrauten, direkt unter dem Kreuz: Mutter Maria, ihre Schwester, der Lieblingsjünger (= Bruder) – und immer (sogar meist zentral) Maria v. Magdala. Familienangelgenheit der Pflege des Leichnahms: Maria von Magdala leitet diese Aufgabe und wird erste Auferstehungszeugin. Zentrales Bildmotiv: Jesus, der Auferstandene, begegnet Maria ohne andere Zeugen im Garten. So bekommt Maria v. Magdala in der Perspektive der Kunst/Malerei eine viel größeres Gewicht, als in der Perspektive der Theolgie, die aus dem Text ja eher Regeln und Lehren ableiten will. Hieraus entstanden dann die Spekulationen ?!
      Z.B.Lessing „Nathan der Weise“ = „Himmlisches Jerusalem“ in der Dichtung !? Dieses Drama scheint um das Beispiel des „barmherzigen Samariters“ konstruiert. In Jerusalem rettet ein Templer aus reiner Barmherzigkeit jenseits aller Religion ein jüdisches Mädchen aus den Flammen – obwohl er eigentlich etwas gegen Juden hat! Nach zahlreichen Verwicklungen kommt heraus, dass beide moslemischer Abstammung sind usw. Schließlich wird ein Bild des himmlischen Jerusalem gezeigt, in dem Brüderlichkeit und Freundschaft der Menschen jenseits der Religion nach dem Willen Gottes herrschen…
      Z.B. Shakespeare der islamischen Welt: Rumi (um1250). Der bedeutendste Dichter und Korangelehrte soll Jesus in über 80 Gedichten als Propheten der „göttlich absoluten Gnade“ und Liebe gezeigt haben. Jesus gilt bei ihm und wohl auch im Islam als einziger Mensch der Geschichte, der wirklich Leben geben konnte (= z.B. Tote erwecken) (nicht Mohammed!?). Jedenfalls scheint dieser Dichter vielen sehr interessant, weil seine Bildsprache von der Gnade Gottes in ihrer Einfachheit noch sehr dem NT verwandt ist. (kenne leider bisher nur „Alchemy of Love“, das man allgemein auf Jesus bezieht)

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