Wenn es einfach ist, ist es nicht von Gott?

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Je einfacher, desto „ungöttlicher“? Je schmerzloser, desto ferner von Gott? Je mehr Schmerz, desto mehr im Willen Gottes? In der Qual bleiben, ist „an Gott festhalten“? Probleme aushalten ist mehr jesus-like als sie zu lösen? Probleme lösen ist „davonlaufen“? Je leidensbereiter jemand ist, desto mehr ist er oder sie ein Segen für andere?

Viel Spaß mit dieser Theologie! Oder vielmehr: viel Schmerz! Hätte Gott diese Theologie, hätte er Jesus drei Monate statt drei Tage leiden lassen!

Eigentlich logisch, daß diese „Erkenntnisse“ jenseits aller Logik und Nachvollziehbarkeit nur durch eine besondere Offenbarung des „Geistes“ gewonnen werden können … aber wer Qual und Schmerz von früh auf als „normal“ erlebt hat, tut sich schwer, mit einer wesentlich kleineren Portion davon zu leben (aber beten hilft: „Jesus, hilf mir, Glück auszuhalten!“). Die Begründungen für ein solches Verhalten entsprechen eher diesem Bedürfnis, das Gewohnte weiter zu erleben und der Angst vor dem ungewohnten „Gesunden“ als einer biblisch begründeten Argumentation.

… kein Weg führt am Schmerz vorbei : es ist nur die Frage, ob der Schmerz Folge einer guten, gesunden Entscheidung ist (und damit begrenzt und sinnvoll) oder die Konsequenz einer schlechten (sinnlos, weil nicht Teil einer Problemlösung und vor allem leider viel intensiver und krankmachend, zeitverschwendend, oftmals sündefördernd etc. pp.)

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